Dies ist der Titel einer französischen Dokumentation von 2016, die sich mit den Themen Selbstlosigkeit, Empathie, Achtsamkeit und Meditation beschäftigt. Das komplette Filmoriginal hat eine Länge von 91 min. Mein hier gezeigter Filmausschnitt hat eine Länge von 11 min. und konzentriert sich auf die Forschungsarbeit zur Meditation. Der Neurowissenschaftler Richard Davidson und der buddhistische Mönch Matthieu Ricard kommen dabei zu Wort. Empfehlenswert, um einen Gesamtüberblick der Thematik zu bekommen, ist das Anschauen des gesamten Filmoriginals, das unterhttps://mindjazz-pictures.de/filme/die-revolution-der-selbstlosen gestreamt oder gekauft werden kann.
„Du bist die Welt““, ist ein Statement, das man mittlerweile aus vielen Mündern hören kann. Wenn ich es höre, denke ich an Jiddu Krishnamurti, der diesen kurzen Satz bereits vor vielen Jahrzehnten in seiner ihm eigenen Art des überzeugten Nachdrucks gegenüber seinen Zuhörern formulierte.Er spielte darauf an, dass sich die Wesenheit Mensch zwar aus Milliarden von Individuen zusammensetzt, im Grunde aber ein Wesen ist. Welche Bedeutung könnte diese Einsicht – sofern man sie als richtig akzeptieren mag – für Menschen haben? Ganz sicher kann es bedeuten, dass alle Eigenarten und Wesenszüge aller Individuen, in jedem Individuum in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden… „Du bist die Welt!“ weiterlesen
Ein Auszug aus dem Buch Meditation und Gehirn, Dr. Heinz Hilbrecht.Die Stufen von 1 bis 9 beschreiben die Entwicklung meditativer Erfahrung, wie sie von vielen Übenden erlebt werden.Während die ersten vier Stufen nach einiger Übung durchaus durchschritten werden können, werden die darauffolgenden Stufen 5 bis 9 erst nach sehr langer Übungserfahrung erlebt. Die Stufe 9 symbolisiert dabei die Erfahrung der Erleuchtung. Stufe 10 ist spekulativ und bewegt sich im Bereich der Weltanschauung. Stufe 1: Außergewöhnliche, angenehme und entspannte Körperempfindungen, Glücksgefühle.Verbesserte Konzentrationsfähigkeit, moderate aber effektive Dopaminausschüttung („Lust auf mehr“), Neugier auf das Unbekannte auch durch Ausschüttung von Noradrenalin. Entstehung angenehmer Gefühle,… 10 Stufen der Meditation weiterlesen
Diese Atemtechnik ist eine alte tibetisch-buddhistische Methode zur Reinigung der 3 Energiekanäle LINKS („kyangma„): männlich, weiß (Mondkanal, Wasserelement)MITTE („uma„): Raum, blau (Raumkanal, Raumelement)RECHTS („roma„): weiblich, rot (Sonnenkanal, Feuerelement) Innere Haltung und MotivationIm Alltag haben sich in meinem Geist störende Energien angesammelt.Es sind Gedanken der Anhaftung (Gier), Ablehnung, Widerwillen, Schwermut, (Hass) und Egozentrierung (Ego).Diese störenden Energien atme ich während der Übung durch die drei Lichtkanäle aus. Handhaltung:Vajra-Mudra (Daumen eingerollt. Spitze berührt Ringfinger).Hände liegen in der Ausgangsposition im Schoß. Bewegungen: Beim Führen der Hände zur Nase Drehbewegung ausführen. Beschreibung des AblaufsDer Kanal, der beim Einatmen zugedrückt wird, wird gereinigt. Rechten Kanal reinigen (Sonnenkanal,… 9-fache Atmung weiterlesen
Achtsamkeit ist eine Übersetzungsvariante aus dem Pali-Wort Sati, das der Buddha vor 2500 Jahren für diese Geistesformation als tragende Säule auf dem spirituellen Pfad und für die meditative Praxis prägte. Achtsamkeit hat also seinen Ursprung im Buddhismus.Andere Übersetzungsvarianten sind Verinnerung, Einsicht oder Vernunft.Achtsamkeit tauchte das erste Mal 1922 als Übersetzung des Mönchs Nyanatiloka (erster deutscher buddhistische Mönch) auf und wird seitdem als Übersetzung für Sati verwendet. Was aber kann man unter Achtsamkeit überhaupt verstehen?Eigentlich verbindet sich der Begriff mit vielfältigen Bedeutungen und Bezügen. Er findet sich als geläufige Bezeichnung für die Achtsamkeitsmeditation, wird als besonderer Geistesfaktor oder Geistesformation bezeichnet, als… Achtsamkeit weiterlesen
Achtsamkeit und Gewahrsein scheinen auf den ersten Blick das Gleiche zu sein. Es gibt aber einen kleinen, aber wichtigen Unterschied. Achtsamkeit Wenn wir achtsam sind, dann sind wir vollkommen mit unserer aktuellen Handlung identifiziert. Es ist die „Einspitzigkeit“, die Punktgenauigkeit der Wahrnehmung auf das was wir gerade tun oder erleben. Ich kann achtsam sein, wenn ich Geschirr spüle oder Wäsche zusammen lege. Dabei bin ich konzentriert achtsam auf die Bewegungen meiner Hände. In diesem Sinne beschreibt Achtsamkeit einen sehr engen Bereich der Wahrnehmung, der aber äußerst konzentriert ist. Gewahrsein Gewahrsein ist auch eine Achtsamkeit, die aber über die oben genannte… Achtsamkeit und Gewahrsein weiterlesen
Dass Meditation die allgemeine Zufriedenheit erhöht, ist bekannt. Diese Zufriedenheit entsteht dadurch, dass Meditation den Wechsel in die Beobachterperspektive trainiert, wodurch die Identifikation mit Gedanken, Emotionen und äußeren Umständen aufgelöst wird. Man fühlt sich, einfach erklärt, weniger als Betroffener, sondern vielmehr als Zuschauer der Ereignisse und bleibt in seiner inneren Mitte.
Annehmen und Loslassen im meditativen Verständnis, bedeutet Mitfließen in der Erfahrung dessen was ist und geschieht, ohne dass der Anhaftung oder der Ablehnung Raum gelassen wird. Da ist kein Stillstand durch Festhalten. Da ist kein Kampf durch Ablehnung. Annehmendes Loslassen ist ein Prozess, in dem das Annehmen gleichzeitig mit dem Loslassen geschieht. Es ist ein fließender Übergang, bei dem der Punkt des Übergangs nur mit äußerster Achtsamkeit zu bemerken ist. Der Übergang vom Annehmen zum Loslassen verschwimmt im Erleben des Prozesses.
Meditation geht in die Tiefe und kann die Erfahrung zum Geschenk werden lassen, dass Stille und Leere nicht nichts sind, sondern eine Fülle, die man zeitlebens sucht.
Awareness-Walk, das meditative Gehen, hatte ich das erste Mal 1985 bei Osho (damals Bhagwan Shree Rajneesh) in USA kennengelernt. Schon bei diesen ersten “Gehversuchen” hatte ich gemerkt, dass diese Art des Gehens, als bewusste Art der Bewegung, etwas Magisches hatte. Gewöhnliches Gehen hatte für mich meist etwas Zielstrebiges, bei dem meine Wahrnehmung sehr auf Äußere Dinge gerichtet ist und die Wahrnehmung von mir selbst eher unwichtig wird – es sei denn, man hat es beim Gehen mit körperlichen Unannehmlichkeiten zu tun. Meditatives Gehen hatte mich damals sofort zu mir selbst zurückgebracht und darüber hinaus die Umgebung noch viel lebendiger und… Awareness-Walk – meditatives Gehen weiterlesen
Was ist Bewusstheit und wie kann man sie mit Worten darstellen, so dass exakt verstanden werden kann, was sie genau ist? Als MP3 anhören Mit Worten eine Erfahrung zu beschreiben, ist der Versuch einer Annäherung an das, was nur durch persönliches Erleben wirklich klar verstanden werden kann. Mit Worten bewege ich mich im Bereich des Denkens, Analysierens, Vergleichens, Schlussfolgerns oder gar im Bereich der Phantasie, während dabei die einzigartige Erfahrung des Momentes, um die es bei der Erfahrung von Bewusstheit geht, verpasst wird. Denken und Bewusstheit schließen einander aus.Denken befasst sich mit Erfahrungen aus der Vergangenheit und schlussfolgert auf Zukünftiges,… Bewusstheit weiterlesen
Der Weg in das intensive Erleben von Meditation, wird oft als eine streng zielgerichtete Handlung verstanden. Zielgerichtete Handlungen sind naturgemäß von Bedingungen abhängig, die zu erfüllen sind. Die innere Haltung zur Meditation ist aber genau das nicht, sondern sie ist bedingungslos loslassend und ist nur als Einstiegshilfe in die Praxis an methodisches Vorgehen gebunden. Gar nicht so einfach, wenn man gewohnt ist, sich zielorientiert einem Vorhaben zu widmen, oder? Bevor man sich zur Meditationsübung setzt, kann man sich diesen sehr wichtigen und nicht alltäglich gewohnten Umstand einmal ganz klar bewusst machen und verinnerlichen. Es gibt nichts zu erreichen und es… Bis dich die Stille ganz umfängt… weiterlesen
Die Chakra Loop Meditation ist eine bewegte Atemmeditation, die von einem indianischen Initiations-Ritual abgeleitet ist. Wir verbinden uns dabei mit unseren Chakren. Osho schreibt auf seine gewohnt gut verständliche Art und macht das Lesen dieses Buch zu einem ausgesprochen lehrreichen Lesevergnügen. Diese Meditation wird traditionell im Stehen geübt. Die Beine sollten etwa schulterbreit stehen. Die Knie sind leicht gebeugt. Beim Einatmen wird das Becken leicht nach hinten gebeugt. Beim Ausatmen wird das Becken nach vorne gebeugt. Diese Bewegung des Beckens steht für die Pumpwirkung des Atems und sie kann durch eine leichte Kreisbewegung des Beckens zusätzlich unterstützt werden. Während der… Chakra-Loop-Meditation weiterlesen
Die Liebe ist das Gesetz Gottes. Ihr lebt, um lieben zu lernen. Ihr liebt, um leben zu lernen. Keine andere Aufgabe wird vom Menschen verlangt. Liebe ist keine Tugend, Liebe ist eine Notwendigkeit, mehr als Brot und Wasser, mehr als Licht und Luft. Lasst niemanden auf die Liebe stolz sein. Atmet vielmehr die Liebe ein und atmet sie so unbewusst und frei aus, wie ihr die Luft einatmet und ausatmet. Liebe kennt keine Grenzen und Schranken. Eine Liebe, deren Lauf durch irgendein Hindernis gehemmt werden kann, ist des Namens Liebe nicht würdig. Oft höre ich euch sagen, die Liebe sei blind, womit ihr… Das Auge der Liebe weiterlesen
Oft denke ich an die Zeit mit Osho zurück. Damals, in den 1980er-Jahren nannte er sich noch Bhagwan Shree Rajneesh. Damals sprach er sehr oft davon, dass wir total und hingebungsvoll sein sollten bei allem was wir tun. Diese Hingabe und Totalität war oft in seinen Augen zu sehen. Er musste eigentlich gar nicht sprechen. Er verkörperte es.In manchen Momenten, wenn ich nicht damit rechne, finde ich mich in dieser Seins-Wahrnehmung wieder und es ist wie ein Flash, der alle Kräfte mobilisiert. Diese Momente sind die Tür in in einen anderen Raum, in dem das wirkliche Leben zuhause ist. Da… Das Tor zur Meditation weiterlesen
Auf den ersten Blick erscheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass wir diejenigen sind, die unseren Geist benutzen. Ist bei genauer Betrachtung nicht der Geist derjenige, der uns benutzt? Gedanken, die nicht gerufen wurden, Emotionen, auf die man lieber verzichten würde, gefesselt sein an unliebsame Gewohnheiten. Natürlich ist der Grund, dass wir keine Kontrolle über die Arbeitsweise des Geistes haben. Doch wie kann ich das ändern?Klar, wenn ich es hier in einem Meditations-Blog schreibe, wird es Meditation sein, die hilft Kontrolle über den Geist zu erhalten. Ein Zweifler, der Anderes dabei vermutet. Wenn viele andere, wie ich auch selbst, nach… Den Geist benutzen weiterlesen
Disziplin hat mit Strenge zu tun. Sie lässt nur bedingt Kompromisse zu. Trotz der Härte, die in der Bedeutung von Disziplin mitschwingt, gesteht man ihr gewöhnlich eine sehr förderliche Eigenschaft zu. Sie bündelt Kräfte. Disziplin hat untrennbar auch mit Meditation zu tun! Dass es so ist, stelle ich des Öfteren bei meinen täglichen Übungen fest, die mitunter zur Herausforderung für meine geistigen Fähigkeiten werden. Disziplin fordert die Bereitschaft zur Selbstprüfung der eigenen Fähigkeiten ein, getroffene Entscheidungen umsetzen zu können. Wer sich ein wenig mit Meditation beschäftigt hat, sich aber der Praxis vielleicht noch nicht vollkommen verschrieben hat, hat zumindest mitbekommen,… Den Geist disziplinieren weiterlesen
Warum sind Bäume derart soziale Wesen, warum teilen Sie ihre Nahrung mit Artgenossen und päppeln darüber ihre Konkurrenz hoch? Die Gründe sind die selben wie bei menschlichen Gesellschaften: Gemeinsam geht es besser. Ein Baum ist kein Wald, kann kein lokales ausgeglichenes Klima herstellen, ist Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert. Zusammen dagegen schaffen viele Bäume ein Ökosystem, das Hitze- und Kälteextreme abfedert, eine Menge Wasser speichert und sehr feuchte Luft erzeugt. In so einem Umfeld können Bäume geschützt leben und uralt werden. Um das zu erreichen, muss die Gemeinschaft um jeden Preis erhalten bleiben. (Peter Wohlleben – Das Geheime Leben der… Der Baum, ein Sozialwesen weiterlesen
Der erste Gedanke, der auf eine Frage an uns oder auf ein Ereignis folgt, ist eine Intuition. Intuition bedeutet, den Sachverhalt der Frage oder des Ereignisses ohne diskursives Abwägen zu erkennen und zu durchschauen. Natürlich ist in die intuitive Erkenntnis unser Nervensystem involviert. Intuition ist keine Zauberei. Der erste Gedanke ist also intuitiver Natur.Er taucht vor unserem inneren Auge ganz unvermittelt auf, wie eine plötzlich aufleuchtende Glühbirne. Wir wissen nicht, wo sich der Schalter befindet und wir wissen auch nicht, wer ihn für uns betätigt hat.Der intuitive, erste Gedanke hat noch keinen Diskurs durch den Parcours des Verstandes durchlaufen. Der… Der erste Gedanke weiterlesen
Der Verstand ist ein Gaukler, ein Zauberer. Er jongliert mit Bällen, die er selbst erdenkt. Er erdenkt sogar sich selbst und eine Welt um sich herum, die er als manifest fühlen kann. Er kann aus verschiedenen Perspektiven auf sich selbst und seine Welt blicken und jeden der Blickwinkel hält er für real. Aber es ist alles nur Spiel, Gaukelei. Wenn der Verstand die Augen verschließt, sieht er das Spiel und nichts in diesem Spiel ist real. Genie und Wahnsinn haben den selben Ursprung und sind voneinander nicht wirklich zu unterscheiden. Genie und Wahnsinn sind ein und das dasselbe, wie die… Der Gaukler weiterlesen
„Halte dich an den hauptsächlichen der beiden Zeugen!“. Eine Lojong-Losung. Ein buddhistischer Merkspruch. Solche Merksprüche gibt es unzählige. Und selbstverständlich kann man sich auch selbst eine Lojong-Losung ausdenken.Diese Losungen sollen mich an etwas Wichtiges erinnern. Sie sind Einsichten oder Affirmationen, die mich den Tag über begleiten und leiten. Der genannte Spruch „Halte dich an den hauptsächlichen der beiden Zeugen!“, bedeutet, sich an sich selbst zu halten, da man der Einzige ist, der weiß wie man sich fühlt und was gerade geschieht. Es gab und gibt wunderbare Lehrer, Mentoren, Coaches, aber sie stehen lediglich in der zweiten Reihe. Sie sind indirekte… Der hauptsächliche Zeuge weiterlesen
Eines Tages kamen zu einem alten Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für den du und deine Brüder stehen?“ Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: „Wir sehen nichts!“Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Besucher noch einmal auf: „Schaut in den Brunnen! Was sieht ihr jetzt?“Die Leute blickten wieder hinunter. „Jetzt sehen wir uns selbst!“„Ihr konntet nichts sehen,… Der Mönch am Brunnen weiterlesen
Wie entwickelt sich mein Geist durch meine Meditationspraxis? Zunächst einmal – was ist der Geist überhaupt? Der Geist kann als innere Projektionsfläche bezeichnet werden, auf der sich alle meine Wahrnehmungen und Empfindungen, wie Gedanken, Gefühle, Emotionen und körperliche Empfindungen abbilden. Dass ich da bin, denken, fühlen und empfinden kann, wird mir mit der Fähigkeit meines Geistes möglich. All das geschieht durch die Bewegung des Geistes, so, wie es im Alltag im Umgang mit den Dingen um mich herum üblich ist. Mit Methoden, die zur Meditation führen, wollen wir den Geist still machen. Er soll zur Ruhe kommen. Er soll aus… Der offene Geist weiterlesen
Wenn du deine inneren Prozesse aus Gedanken, Gefühlen und Emotionen immer besser verstehen lernst, wirst du immer besser damit umgehen können. Wenn du hauptsächlich auf die Außenwelt fokussiert bist und deine Innenwelt vernachlässigst, wirst du zwar deine Außenwelt einigermaßen bändigen können, aber sehr wahrscheinlich zulassen, dass Chaos und Unordnung in deiner Innenwelt erzeugt werden. Inneres Chaos und Unordnung zeigen sich in Unruhe, Gereiztheit, Depression, Verwirrung und körperlicher Krankheit. Dann wirst du selbst zu deinem eigenen Feind. Dann gleicht deine Innenwelt einem ungezogenen Hund, der macht was er will und den du kaum mehr bändigen kannst. Wie sollst du auch, wenn… Der Spiegel weiterlesen
In diesem Beitrag möchte ich mich in der Hauptsache zwei Fragen widmen:Welche Bedingungen muss ich erfüllen, um den inneren Raum der Meditation betreten zu können?Und welche Bedeutung hat Meditation für meinen eigenen, inneren Frieden und für den sogenannten äußeren Frieden in meiner Umgebung? Bevor man mit Meditation beginnt, sollte man sich allerdings fragen, warum man überhaupt damit beginnen möchte? Meditation ist eine Expedition nach innen! Dazu muss man bereit und entschlossen sein. Was wir auf dem weitgehend unbekannten Terrain unseres Innenlebens des Geistes finden, wird nicht immer angenehm sein, aber es ist letztendlich eine große Chance, mehr Glück, Zufriedenheit, Liebe… Der Weg zum inneren Raum der Meditation weiterlesen
So viele andere Menschen! Sie unterscheiden sich voneinander, damit ich mich ebenfalls als anders wahrnehme und meine „Ich-Identität“ aufrecht erhalten kann – allein für den Zweck, jedem „Einzelnen“ das physische Überleben zu sichern und damit das Überleben der Spezies zu sichern. Von „erwachten“ Menschen weiß ich, dass es noch eine andere Wahrnehmungsebene gibt, in der „Ich und die Anderen“ nicht vorkommen und Körperlichkeit keine Bedeutung hat. Für fortgeschrittene Übende der Meditationspraxis mit den Vertiefungsstufen der Arupa Jhanas andeutungsweise erfahrbar. Welche Ebene ist die „bessere“? Das kann „Ich“ fragen, weil es an das Entweder-Oder gebunden ist, das Eine ablehnt und das… Die „Anderen“ weiterlesen
„Die intelligente Weise, mit Gefühlen zu arbeiten, besteht also darin, mit ihrer grundlegenden Substanz umzugehen. Die grundlegende Natur der Gefühle, ihre Isthaftigkeits-Eigenschaft, ist einfach nur Energie.Und wenn Sie in der Lage sind, mit der bloßen Energie umzugehen, dann gibt es keinen Konflikt mit der Energie.Sie wird zu einem natürlichen Prozess.“ Chögyam Trungpa Rinpoche(Der Mythos Freiheit und der Weg der Meditation) Chögyam Trungpa (1939-1987) war ein Lehrer des tibetischen Shambala Buddhismus.
Vor ungefähr 30 Jahren hatte ich die Gelegenheit, in Deutschland bei einem Apache-Indianer an einem Workshop teilzunehmen. Es war ein Workshop, wie es sie als Selbsterfahrungskurse viele gab und gibt, mit bioenergetischen Übungen, Yoga und Meditation.Das Besondere an diesem Workshop war, dass der Referent auch aus der Weltsicht seiner indianischen Herkunft erzählte. Mir ist bis heute seine Beschreibung der Zusammenhänge von Ursache und Wirkung klar in Erinnerung geblieben. Alles was wir, ausgehend von einer Absicht, aussenden, ob als Gedanke oder Handlung, nimmt seinen Weg durch das Universum, lädt sich auf seinem Weg mit eben dieser Qualität und Intention auf und… Die Kette der Freundlichkeit weiterlesen
Die Methode verlassen, um Meditation zu erleben, ist ein bedeutender Schritt in der Entwicklung!Meditationstechniken sind zwar ein notwendiges Werkzeug, um den inneren Raum der Meditation zu betreten.Doch letztlich sind sie nur das Mittel, das mich dorthin führt. Sobald ich angekommen bin, gilt es, die Methode hinter mir zu lassen. Wann ist der richtige Moment, um loszulassen? Wenn meine Konzentration auf das Meditationsobjekt so tief geworden ist, dass kaum noch störende Gedanken auftauchen, werde ich neben der Konzentration eine tiefe Ruhe wahrnehmen. Dies ist der Zeitpunkt, die Aufmerksamkeit sanft vom Meditationsobjekt zu lösen und sie stattdessen auf diese innere Stille zu… Die Methode verlassen, um Meditation zu erleben! weiterlesen
Mit Methoden, die uns in die Erfahrung der Meditation führen, wollen Menschen zur inneren Ruhe finden, Stress abbauen und Stress vermeiden. Diese innere Ruhe, die meist von störenden Gedankenströmen überdeckt ist und zu Stress und inneren und äußeren Konflikten führen kann, ist im Gewahrsein von Stille zu finden.Stillegewahrsein ist nicht von äußerer Stille abhängig. Wirkliche Stille ist auch bei äußerlich unruhiger Umgebung als innere Stille erfahrbar, die sich in der Meditation einstellt. Die klassische Methode, um innere Ruhe, also Stille, zu erfahren, ist, die Aufmerksamkeit auf den Atemvorgang zu richten und diesen in Achtsamkeit konzentriert zu verfolgen.Dadurch verlangsamt sich die… Die Stille hinter dem Atem finden weiterlesen
Das Leben ist ein Gefühl „Verbinde dich mit deinem Atem…“, ist die erste Affirmation bei vielen Meditationssitzungen und tatsächlich fällt es vielen Menschen nicht ganz leicht, konzentriert ihrem Atem zu folgen.Aber die Atembetrachtung ist eben auch nur eine Methode unter vielen, die zur Verfügung stehen. Die Stück-für-Stück-Methode als Schlüssel zur Meditation, ist eine Möglichkeit für Menschen, die Schwierigkeiten mit der Atembetrachtung haben. Grundsätzlich dienen jegliche Methoden nur dazu, den Geist zu beruhigen und ihn dadurch auf einem Punkt zu halten, was dann in die Meditation führen kann.Ist der Geist unruhig und mit wechselnden Gedanken und Emotionen beschäftigt, entspricht es einer… Die Stück-für-Stück-Methode als Schlüssel zur Meditation weiterlesen
Hier und Jetzt und Meditation sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn du jetzt hier an diesem Ort bist, ist es deinem Alltagsbewusstsein vollkommen klar, dass du jetzt hier bist. Es ist intellektuelles Wissen als personale Erfahrung aus dem Ich-Bewusstsein. Das Hier und Jetzt in der Meditation ist eine lebendige Erfahrung. Es ist ein Hier und Jetzt als universelle Erfahrung im Erleben aus der nicht personalen, rein beobachtenden Position. Wie kommt das zustande? Wenn der Geist vollkommen still geworden ist, weil du ihn zuvor mit der Konzentration auf deinen Atem beruhigt hast, hat dein Geist aufgehört zu kommentieren, zu vergleichen und zu… Die Tiefe in der meditativen Erfahrung weiterlesen
Vom historischen Buddha existiert eine Anekdote („Sallatha Sutta„), in der er seinen Zuhörern den Unterschied zwischen Schmerz und Leiden verbildlichen wollte. Schmerz, ob körperlich oder seelisch, sagte Buddha, ist ein Pfeil, der dich trifft. Es ist der erste Pfeil, mit dem du den Schmerz einfach wahrnimmst. Nun kann es sein, dass dich ein zweiter Pfeil trifft, der einen zusätzlichen Schmerz verursacht. Dieser zweite Pfeil ist deine Bewertung, deine Ablehnung und dein Kampf gegen den Schmerz des ersten Pfeils. Der zweite Pfeil lässt dich anspannen und verkrampfen und verdoppelt und verlängert deine Schmerzempfindung. Wenn es dir gelingt, dich in den Schmerz… Die zwei Pfeile des Buddha weiterlesen
In wissenschaftlichen Studien hat man Aufmerksamkeit in drei Komponenten aufgeteilt, die sich in Umgang und Ergebnis unterscheiden. Exekutive Aufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, trotz ablenkender Reize für Momente fokussiert bei einer Sache zu bleiben.Dies geschieht z.B. bei der Samatha-Ruhemeditation, wenn sich Übende auf das Verfolgen der Atemtätigkeit konzentrieren und bei Ablenkung immer wieder zur Betrachtung des Atems zurückkehren. Vigilanz beschreibt die Fähigkeit, trotz ablenkender Reize konsequent bei einer Sache zu bleiben. Vigilanz stellt sich für Übende der Samatha-Ruhemeditation nach längerer Übung ein. Selektive Aufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, unter einer Vielzahl von Reizen auszuwählen und selektiv kontrolliert von einem Reiz zum nächsten… Drei Komponenten der Aufmerksamkeit weiterlesen
Eine Dyaden-Meditation ist eine paarbasierte Meditations-Methode. Diese Form der Meditation geht auf Dr. Eric J. Pearl, den Begründer von Reconnective Healing zurück. Im Verlauf der Dyade übernehmen die Teilnehmer im Zeitrahmen von etwa 5 Minuten abwechselnd die Rolle des bezeugenden Zuhörers oder des sprechenden Meditierers. Die Rolle des Zuhörers: Der Zuhörer stellt seinem Gegenüber eine vorgegebene Frage und übernimmt die Rolle des empathisch zuhörenden Zeugen für das, was sein Gegenüber in Bezug auf die Frage mitteilt. Die Aufgabe des Zuhörers ist lediglich, durch empathisch präsentes Zuhören den Raum zwischen beiden zu halten. Die Rolle des Sprechers: Der Sprecher ist aufgefordert,… Dyaden-Meditation weiterlesen
Der Prozess des bewusster Werdens gleicht einem konzentriert entspannten Spiel mit Farben. Einzelne Farben sind klar voneinander zu unterscheiden. Die Konzentration, die einer einzelnen Farbe gilt, blendet die anderen Farben aus, obwohl alle anderen dennoch vorhanden sind. Die konzentriert betrachtete Körperbewegung blendet die Wahrnehmung von Gedanken und Gefühlen weitgehend aus. Die konzentriert betrachtete Gefühlsbewegung blendet die Wahrnehmung der Bewegungen der Gedanken und des Körpers weitgehend aus. Die konzentriert wahrgenommene Gedankenbewegung blendet die Wahrnehmung des Körpers und der Gefühle weitgehend aus. Vermischt man einzelne Farben miteinander, entsteht eine gänzlich neue Farbe. Öffne ich mich für die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und… Ebenen der Bewusstheit weiterlesen
Kontemplation ist das passive, nicht interagierende Beobachten von Gedanken und inneren Bildern. Ein Awareness-Walk (das meditative Gehen) findet zumeist und am besten in natürlicher Umgebung statt. Das bedeutet für meine Walks nahezu immer Wald oder waldnahe Wege. Dort ist die Luft am besten und das Zusammensein mit der Lebendigkeit der Umgebung ist am deutlichsten spürbar. Kein Wunder, dass bei einem Awareness-Walk in guter Luft der Atem freier und und durch die Bewegung präsenter wird. Immer wieder mischen sich vorüberziehende Gedankenfragmente und -ströme in die Wahrnehmung des Körpers und da sind auch sinnliche Reize aus Duft und Geräusch. Die Gedanken werden… Ein kontemplativer Awareness-Walk weiterlesen
Eines Tages kamen zu einem alten Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für den du und deine Brüder stehen?“ Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: „Wir sehen nichts!“ Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Besucher noch einmal auf: „Schaut in den Brunnen! Was sieht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter. „Jetzt sehen wir uns selbst!“… Ein Mönch erklärt Meditation… weiterlesen
Von Susanne Juliana Boschhttps://www.praxis-susannebosch.de Tief in uns tragen wir alle eine Geschichte, die nie gehört wurde. Eine Geschichte, die von einem Schmerz erzählt, von Verletzungen und Enttäuschungen berichtet. Sie möchte gehört werden und sie drängt in unserem Leben danach gehört und verstanden zu werden. Sie sehnt sich nach Rückmeldung und Bestätigung. Aber es ist auch ein Risiko, sich anderen mit der inneren ungehörten Geschichte zu zeigen, denn dadurch zeigen wir uns von unserer verletzlichen Seite, wir öffnen unser Herz und riskieren es, erneut verletzt zu werden. Diese Angst sorgt dafür, dass wir unsere ungehörte Geschichte in die unbewusste Ebene unseres… Eine ungehörte Geschichte weiterlesen
Welch bildhaftes Wort Einspitzigkeit ist!Im Buddhismus findet es Verwendung, wenn damit die Art der Konzentration verbildlicht wird. Eine Nadel ist spitz. Sie deutet auf einen ganz definierten Punkt ohne Ausdehnung. Genau das ist mit Einspitzigkeit für die Konzentration bei der Vorbereitung auf Meditation gemeint. Nehmen wir als Beispiel die Betrachtung der Bewegung, die der Atem verursacht. Ich kann sie als geräumige Bewegung im Körper wahrnehmen. Das ist sehr allgemein und die Wahrnehmung kann weiträumig hin und her wandern. Einspitzig ist die konzentrierte Wahrnehmung, wenn ich die Wahrnehmung der Bewegung wie in einem Punkt wahrnehme und verfolge, ohne davon abzuweichen. Das… Einspitzigkeit weiterlesen
Als viel wichtiger als die vielen verschiedenen Methoden, die im Laufe der Zeit entstanden sind, empfinde ich die Einstellung zur Meditation und die klare Einstellung zum gesamten Übungsweg. Ob aktive Methoden, die man vor allem bei Osho findet oder stille Methoden, die vor allem in der buddhistischen Tradition geübt werden – es sind nur Methoden und sie sind niemals die Meditation. Es sind lediglich Krücken, Hilfsmittel, die dabei helfen, die Erfahrung der Meditation in den Bereich des Möglichen zu bringen. Im Grunde sind vorgegebene Methoden gar nicht notwendig. Meditation ist ein Geisteszustand oder vielmehr ein Prozess, in den unser Geist… Einstellung zur Meditation und Übungsweg weiterlesen
Diese zweiphasige Übung soll helfen, zu innerer Ruhe und Entspannung zu kommen. Die erste Phase ist eine reine Atemübung, in der zweiten Phase nutzen wir einen Aspekt des Atems als Anker und Fokus für unsere Achtsamkeit. Die Übung soll helfen, Habenwollen und Ablehnen, als die beiden grundsätzlichen Muster unserer Gefühle, aufzulösen und die ihnen innewohnende Energie frei und nutzbar machen zu können.Wir nutzen dabei im Wesentlichen die Achtsamkeit auf unseren Atem in einer stabilen, aufrechten Sitzhaltung.Für die Übung nehmen wir uns 30 Minuten Zeit und stellen uns dafür einen Wecker. Sitze aufrecht und schließe Deine Augen Beginne mit der Wechselatmung… Energetische Reinigung weiterlesen
Du kennst sicherlich die Vorstellung, dass wir nicht nur aus unserem physischen, materiellen Körper bestehen, sondern zusätzlich sechs weitere, feinstoffliche Körper haben. Diese Vorstellung stammt aus traditionellen Lehren. Obwohl ich diesen traditionellen Ansatz hier nicht weiter vertiefen möchte, kannst du vielleicht durch deine Erfahrungen in Meditation und Achtsamkeitsübungen einen Zugang zu diesen feinstofflichen Körpern finden. Stelle dir meditative Momente vor, in denen du dich in völliger Ruhe und Klarheit befindest. In solchen Momenten trittst du in Kontakt mit deinem spirituellen Körper. In dieser tiefen, entspannten Beobachter-Haltung nimmst du das pure Sein wahr, frei von jeder Identifikation, was ein Gefühl von… Energiekörper weiterlesen
Für mich versinnbildlicht dieses Foto die Essenz des Lebens schlechthin.Freude, Tanz, Spiel, Schönheit und Kreativität. Vor nunmehr 38 Jahren war ich in Osho’s Ashram in Oregon. Nach einer langen Abendmeditation und anschließendem Spaziergang am Fluss, setzte ich mich und schaute auf die Blumen und Gräser vor mir. Nach einer Zeit begann eine der Blumen zu „sprechen“: Sie sagte: „Schau mich an, ich bin ein Clown. Mein Leben folgt keinem Zweck, aber es ist wunderschön!“ Noch heute erinnere ich mich an dieses Erlebnis, das mich damals ziemlich verwirrt hatte. Ob Mensch, Tier oder Pflanze, wir sind alle Energiewesen, deren Essenz Freude,… Energiewesen weiterlesen
Einer meiner Lehrer, Osho, sagte mal, Meditation sei unser natürlichster Zustand. Als er das damals in den 1980er-Jahren verkündete, fragte ich mich, wie weit ich von meiner Natürlichkeit abgekommen sein musste, weil Meditation mir so schwer fiel. Mittlerweile weiß ich, dass es nicht in die Meditation führt, wenn man versucht sie mit viel Wissen und raffinierten Methoden herbei zu zaubern.Anleitungen und Regeln für die Meditationspraxis haben durchaus ihren Sinn, aber sie dienen vor allem dazu eine Meditations-Methode gut ausführen zu können. „Methoden sind Methoden und bleiben Methoden. Sie sind nie die Meditation selbst!“ Ayya Khma, Nonne der buddhistischen Theraveda-Tradition Wenn… Entspannen, loslassen und schauen weiterlesen
Das Entspannen des Körpers ist jedem Menschen grundsätzlich bekannt.Dennoch ist es nicht ganz leicht, den Körper vollkommen zu entspannen. Kleinste Bereiche, derer man sich gewöhnlich kaum bewusst ist, können auch bei sehr effektiven Entspannungsübungen angespannt bleiben, weil sie sich der bewussten Wahrnehmung entziehen. Eine andere Sache ist die Entspannung des Geistes.Mit Geist ist die innere Bildfläche gemeint, auf der sich die Bewegung von analytischen Gedanken, stimulierenden Gefühlen und Emotionen widerspiegeln, die klares Bewusstsein trüben. Diese vordergründigen und sehr oft subtilen geistigen Bewegungen verdecken das bewusste Erleben, das man Hier und Jetzt nennt. Es wird als ein innerer Raum vollkommener Stille… Entspannung weiterlesen
„Erwachen“ ist ein willkommener Trend unserer Zeit geworden, eine nachvollziehbare, plausible und notwendige Entwicklung, nachdem die menschlichen Modelle des Umgangs mit sich selbst und der Gemeinschaft über die Jahrhunderte viel Missbrauch und Gewalt verursacht haben. Doch „wirkliches“ Erwachen war und ist höchst selten und nur bei vereinzelten Individuen glaubhaft. Vom historischen Buddha halte ich es sehr sicher für glaubhaft. Von Jiddu Krishnamurti und Meister Eckhart auch. Namentlich kenne ich noch einige andere, kann mir aber kein klares Bild von ihnen machen. Sehr viele, insbesondere in unserer Zeit, stellen ihr „Erwachen“ sehr prominent in den Vordergrund und machen es zu einem… ERWACHEN weiterlesen
Hier ein Text von Viveka Groten, einer befreundeten energetisch-spirituell begleitenden Traumatherapeutin. Sie widmet sich in ihrem Text der aktuellen Entwicklung in unserer Welt. „Jetzt ist die Zeit, in der wir dazu eingeladen sind, uns vom Leben noch viel tiefer berühren zu lassen. Jenseits der gewohnten Tiefe öffnet sich das Nichtwissen für uns. Das Nichtwissen ist das Feld der unendlichen Möglichkeiten. Die Wellen schlagen hoch.Was letztes Jahr für viele Menschen noch unvorstellbar war, vollzieht sich vor unseren Augen. Es wird von vielen immer noch verleugnet oder relativiert, obwohl an immer mehr Stellen die Sch….. hochquillt. So wie im Außen der Wahnsinn… Es ist an der Zeit… weiterlesen
Samstag, 26. Juli 202514:00 – 17:15 Uhr vhs Heidelberg e.V. Bergheimer Str. 7669115 Heidelberg Entdecke die Kraft der Meditation! In unserem inspirierenden Seminar lade ich dich ein, drei bewährte Methoden kennenzulernen, die dir helfen, mühelos in die Meditation einzutauchen. Diese praktischen Techniken sind nicht nur einfach zu erlernen, sondern bringen frischen Wind in deine Meditationspraxis und klären deinen Geist. Jede Methode bietet einen einzigartigen Zugang zur Meditation und motiviert dich dazu, zu experimentieren und dich auf neue Wege der inneren Ruhe einzulassen. Lass dich von der gemeinschaftlichen Praxis unterstützen und finde die Technik, die am besten zu dir passt. Für… Events im Juli 2025 weiterlesen
Zum Jahresende innehalten, alte Muster verstehen und Verstrickungen lösen – um mit mehr Bewusstheit ins neue Jahr zu starten. Wann: Sonntag, 28. Dezember 202510:00-16:00 Uhr Wo: Heidelberg-AltstadtDie exakte Adresse wird dir nach deiner Anmeldung bekanntgegeben. Leitung: Cemile & Anke zwei erfahrene Aufstellerinnen, die ihre interkulturellen und familiären Erfahrungen in diese Arbeit einbringen. Möchtest du familiäre Themen klären, zwischen Kulturen Frieden finden und neue Kraft aus deinen Wurzeln schöpfen? Dann laden wir dich herzlich zu unseremTagesseminar mit systemisch-prozessorientierten Familienaufstellungen ein. Für wen: Menschen mit Migrationshintergrund (Türkei, Balkan u.a.) Alle, die sich zwischen Kulturen bewegen oder familiäre Themen klären möchten Kontakt & Anmeldung für eine verbindliche Anmeldungmail@cemilecamci.deTelefon 0… Familienaufstellung mit Cemile und Anke weiterlesen
Durch Meditation finde ich in mir die Aspekte eines Lebensgefühls, das ich gewöhnlich draußen in der Welt der Dinge suche. Stille, Frieden, Weite, Freiheit, Freude, Liebe, Ekstase, Zeitlosigkeit Siehe dazu auch Rupa Jhanas, die ersten vier Stufen der meditativen Versenkung.
Wenn du dich dafür entscheidest es mit Meditation einmal zu versuchen, kann es sein, dass dir jemand gesagt hat es sei gut für dich.Natürlich ist es gut für dich, aber es ist vielleicht nicht dein wirklicher Entschluss, sondern du folgst möglicherweise nur einem gut gemeinten Rat.Es könnte sein, dass du Meditation mit Unterhaltung und mit sofortigen Wirkungen verwechselst? Sei ehrlich! Wenn du ein ambitionierter Bodyworker bist und fleißig deinen Körper an Geräten trainierst, kannst du Vergleiche ziehen, was dich in der Meditationspraxis erwartet.Ja, es braucht Ausdauer, Entschlusskraft und Geduld. Ebenso wie Muskeln nicht über Nacht zu Paketen heranwachsen, so musst… Flausen im Kopf? weiterlesen
Wenn ich mich daran gewöhne, immer auf Äußeres zu reagieren, laufe ich Gefahr zur Marionette zu werden. Reaktionen folgen grundsätzlich auf Impulse von Ablehnung oder Anhaftung.Ich kann dieses Muster unterbrechen, sobald ich es als solches ganz klar erkenne. Es ist der allererste und damit absolut wichtigste Schritt in Richtung Freiheit. Diese Erkenntnis ist entgegen fast aller unserer Lebensgewohnheiten, weswegen wir immer und immer wieder Unfreiheit und damit Leid erzeugen.Unser Herz steht stellvertretend für ein vollkommen offenes Bewusstsein, in dem natürlicherweise Ablehnung oder Anhaftung ausgeschlossen sind.Das Herz macht keinen Unterschied zwischen Innen und Außen, es kennt kein Ich und kein Du.… Freiheit weiterlesen
Wenn ich von der Freiheit vom Denken schreibe, könnte darauf die Interpretation folgen, dass Denken etwas Schlechtes sei.Ich kann froh sein, dass ich denken kann. Keinen einzigen Satz könnte ich hier ohne Denken verfassen. Aber hier geht es nicht um willentliches, zielführendes Denken, das mich auch jetzt dazu befähigt diesen Beitrag zu schreiben. Es geht hier um die unkontrollierte Form des Denkens, die mir gewöhnlich ungerufene Gedankenströme präsentiert, die sich inhaltlich von freundlich beglückend bis bedrohlich beängstigend darstellen können und mir inhaltliche Realität über mich und die Welt vorgaukeln. Die Neurowissenschaft bezeichnet diese unwillkürlichen Gedankenbewegungen als natürliche Funktion des Default-Mode-Networks… Freiheit vom Denken weiterlesen
Freude ist vom ersten bis zum letzten Atemzug ein unauslöschliches Merkmal des Lebens. Sie ist immer in mir, in jedem Moment, an jedem Ort. Gewöhnlich schläft die Freude, wenn der Geist mit äußeren Gegebenheiten, diskursivem Denken und Ängsten beschäftigt ist und sie wird dann nur in Abhängigkeit von äußeren Bedingungen geweckt. Sind die Bedingungen vergangen, schläft die Freude wieder ein. Freude hat mit meinem Geist zu tun. Er erkennt und weiß das, worauf ich ihn richte. Richte ich ihn fokussiert nach innen, was z.B. durch bestimmte meditative Methoden möglich ist, dann kann er die Freude in mir entdecken, erkennen und… Freude weiterlesen
Frieden wollen ja wahrscheinlich alle, oder?Sicher sogar Rambo, der zufrieden ist, wenn er alle seine Widersacher bezwungen hat. Oder der Karrierist, der zufrieden ist, wenn er sich gegen alle anderen an die Spitze hoch gekämpft hat. Leicht zu erkennen, dass es mit Bedingungen zu tun hat: „Erst wenn ich dies oder das erreicht habe, werde ich Frieden finden…“Und wenn ich es erreicht habe, bleibt es dann für immer bei mir? Oder muss ich um den Erhalt kämpfen, mich sorgen und bangen? Fühlt sich nicht so friedlich an. Am Anfang ist da natürlich ein Wunsch, der erfüllt werden will und ein… Frieden weiterlesen
Es erscheint doch als sehr trivial, sich dem Erkennen von Gedanken zu widmen. Schließlich erkenne ich einen Gedanken augenblicklich, wenn ich mit seinem Inhalt befasst bin. Hier betrachte ich das Erkennen von Gedanken aus dem Blickwinkel der Meditation. Wenn ich nach ausreichender Übung meditative Momente erlebe, bin ich mir bewusst, dass Meditation nichts Anderes ist, als ein entspanntes inneres Fühlen und Schauen, in dem Geschichten und Bilder keinen Platz mehr beanspruchen. Es ist das allumfassende Sein an genau diesem Ort in exakt diesem Moment, das die Wahrnehmung vollkommen ausfüllt. In einem solchen klar als Stille und Reinheit erfahrenen Seinsmoment, wird… Gedanken erkennen… weiterlesen
Gedanken werden Dinge. Und wenn sich diese Gedanken aus einem Wunsch formiert haben, der NICHT als Alibi auf einen Hintergedanken folgt und zudem noch mit positiven Emotionen geladen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich der Wunsch erfüllt. Eso-Theorie? Nein. Ich habe es mehrfach selbst erlebt. Problematisch ist es allerdings, wenn ein Wunsch „unrein“ ist, also das Wunschobjekt oder -ereignis symbolisch oder als Alibi für etwas anderes steht, das mit gerade nicht bewusst ist. Wenn es so ist, dann funktioniert es nicht. Solche Prozesse faszinieren mich und sie erzeugen demütige Dankbarkeit für etwas, das gerne als göttliche Liebe… Gedanken werden Dinge? weiterlesen
Geduld. Ja!! Bei fast jeder meiner Meditations-Events, die ich online oder in Präsenz veranstalte, sage ich, dass Geduld eine der wichtigsten Bedingungen ist, um Meditation erlernen und entwickeln zu können. Und auch ein „Ja!!“ für Friede, Gedeihen, Wachstum, für das Schöne und das Vertrauen. All das wird gebraucht und geschieht in der Meditation, wenn Stille einkehrt. Alles Erwähnte sind Kinder der Liebe, denn ohne Liebe entwickelt sich gar nichts! Das Paradoxe dabei ist, dass die Liebe in ihrer wahren Form erst durch die Meditationspraxis gedeiht. Deshalb ist Geduld so immens wichtig!!
2 Gefahren und Problemquellen können durch Meditation auftauchen: der Meditierende selbst…Meditation verändert Körper und Geist und dies nicht nur für die Zeit während den Meditationssitzungen, sondern vor allem auch für das gesamte Alltagsleben. Meditation verändert den Lebensstil und passt Gewohnheiten neu an.Der Meditierende sollte sich daher darüber bewusst sein, dass für ihn möglicherweise ein veränderter Lebensstil bevorsteht. Wenn seelische Krankheiten vorhanden sind, können sich diese durch Meditation verschlimmern, sofern sie nicht erkannt werden. Allerdings ist Meditation bei seelischen Erkrankungen ein sehr guter Begleiter auf dem Weg zur Heilung, sofern fachliche Hilfe mit hinzugezogen wird. Problematisch ist es, wenn Meditation als Flucht… Gefahren und Probleme durch Meditation weiterlesen
Vielleicht hast du schon so oft gedacht, du willst deinem Leben neuen Schwung geben und hast dich mit allen möglichen Dingen beschäftigt, in der Hoffnung, dass sie dir einen Neuanfang für dein Leben bescheren. Das Resultat ist, dass es jedes Mal nur wieder eine weitere Variante der Beschäftigung ist, aber dein Leben verändert sich dadurch nicht wirklich, richtig? Willst du einen Neuanfang in deinem Leben erreichen? Wenn du deinem Leben wirklich neuen Schwung geben möchtest, ist der einzige Weg, bei dir selbst anzufangen, anstatt einfach nur weitere Gewohnheiten hinzuzufügen. Anstatt immer wieder äußere Bedingungen verändern zu wollen, kannst du eine… Gib deinem Leben neuen Schwung weiterlesen
Kann ich meinen Gedanken trauen? Oder kommen sie von irgendwo anders her und es sind gar nicht meine? Es ist nicht einfach herauszufinden, was meine ureigenen Gedanken sind. Aber es ist tatsächlich möglich, wenn ich meinen Geist zur Ruhe bringe und die Schwelle zur Meditation übertreten habe!Auch der Geist, der von Alltagsgeplapper befreit in die Stille der Meditation gefunden hat, kennt Formationen, die Gedanken ähneln.Jeder Gedanke ist mit Gefühlen verbunden oder lässt sie aufkeimen. Die Gedanken im inneren Raum der Meditation haben keine Worte, sondern sie malen gefühlte Bilder, die ohne trügerische Zweifel daher kommen. Erst nach der Meditation modelliert… Glaube nichts! weiterlesen
Den Begriff „Gott“ verwende ich höchst selten, weil ich das, was er verkörpert, überall sehen kann…wenn ich hinschaue. Neulich hatte ich die Gelegenheit, eine Stubenfliege unter einem Mikroskop zu betrachten. Was ich entdeckte, wirkte für mich wie die Sequenz aus einem modernen Science-Fiction-Thriller und dabei handelte es sich „nur“ um die stark vergrößerte Ansicht einer gewöhnlichen Fliege. Natürlich kannte ich solche Ansichten bereits von Fotos, aber jetzt lag dieses faszinierende Wesen, das man gewöhnlich reflexartig verscheucht oder achtlos erschlägt, live vor mir. Ja, ich war mehr als beeindruckt von dieser Erfahrung. Ich hatte die Gelegenheit genau hin zu sehen, Details… Gott in der Fliege weiterlesen
Die Verbindung von Herz und Hirn herzustellen, ist eine sehr alte Übung. Dazu sind nur Menschen in der Lage. Die Neurowissenschaft hat festgestellt, dass im Bereich des physischen Herzens Nervenzellen vorhanden sind, die denen des Hirns gleichen. Wir denken also auch mit unserem Herzen! Diese Fähigkeit, diese beiden Zentren unseren Bewusstseins, Denkens und Fühlens zu aktivieren und zu koordinieren, aktiviert Potentiale in uns, die uns bislang verschlossen waren. Die dreistufige Übung: Schritt 1 Schließe Deine Augen und richte Deine Aufmerksamkeit weg von der Außenwelt und hin zu Deiner Innenwelt.Lenke Deine Aufmerksamkeit vom denkenden Geist zum fühlenden Herzen. Berühre Dein Herz,… Heart-Brain-Coherence weiterlesen
Eine wache Geisteshaltung und Meditation im selben Atemzug zu nennen, erscheint selbstverständlich.Dennoch hat Wachheit in der Meditation etwas Besonderes, das sich vom alltäglich empfundenen Wachsein unterscheidet. Das alltäglich empfundene Wachsein nimmt einerseits bewusste Gedankenprozesse wahr und andererseits über die Sinne aufgenommene Reize und ihre Reaktionen darauf.Alltägliche Wachheit spielt sich auf einer oberflächlichen, identifizierenden Ebene ab: „Ich denke, ich spüre…“ Meditative Wachheit nimmt selbstverständlich auch bewusste Gedankenprozesse und sinnliche Reize wahr, zusätzlich aber auch solche im Hintergrund subtil agierenden Gedankenbewegungen, deren Inhalt nicht unbedingt erkennbar ist und auch keiner Aufmerksamkeit bedürfen und nicht als störend empfunden werden. Die Besonderheit an meditativer… Hellwach! weiterlesen
Die Herz- und Herzchakra-Meditation bewirkt eine Reinigung der Gefühle, Emotionen und Gedanken Sitze in Meditationshaltung. Schließe deine Augen. Zunächst mache ein paar tiefe Atemzüge und entspanne nacheinander alle Bereiche deines Körpers. Nimm dir ein wenig Zeit dafür. Spüre deinen Körper und danke ihm für das, was er für dich tut. Er ist bemüht, alles Erdenkliche für dich zu tun. Er ist dein engster Freund. Nimm deine Gedanken als energetische Formen wahr, die von Zeit zu Zeit auftauchen, wie die Wolken am Himmel und lasse sie vorüberziehen. Schaue ihnen nicht nach. Lasse sie in Frieden gehen. „In Frieden gehen lassen“ bedeutet,… Herz- und Herzchakra-Meditation weiterlesen
Meditation ist aufs Engste mit Hingabe verbunden. Begriffe, die Hingabe beschreiben, sind… Ohne Hingabe gibt es keine Meditation. Die Frage, die aufkommen wird, ist, wem oder was man sich hingeben kann oder sollte? Das Paradox dabei ist, dass da kein Objekt ist, dem man sich hingibt.Die Hingabe entsteht durch eine Hinwendung zu grundsätzlicher und akzeptierender Offenheit für alles, was gerade geschieht. Hingabe entsteht durch das Loslassen aller Objekte, Gedanken und Gefühle, die den Geist trüben.Hingabe kann sich nur in vollkommener Entspannung erhalten.
Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft, ist ein fundamentaler menschlicher Beweggrund. Insbesondere in den Frühzeiten der Menschheitsgeschichte, war es überlebenswichtig in eine Gemeinschaft eingebunden zu sein. Per Strafe ausgeschlossen zu werden, war mit einem Todesurteil gleichzusetzen. Dieser Trieb nach Zugehörigkeit ist tief in uns verankert und zeigt sich in vielen Aspekten gesellschaftlichen Miteinanders, aber auch im Bestreben zu Abgrenzung von anderen Gruppen. Man identifiziert sich mit einer bestimmten Glaubensrichtung, einer Nationalität oder Ethnie. Es zeigt sich aber auch in der Identifikation mit einer Fußballmannschaft, einer Automarke oder einer politischen Partei. Zugehörigkeit und Identifikation sind also immanente Bestandteile unseres Menschseins. Im… Identifikation weiterlesen
Innehalten ist ein Bestandteil der Meditationspraxis Innehalten bedeutet, innerlich „Stop!“ zu sagen und aus dem gerade ablaufenden Prozess auszusteigen und sich selbst zu betrachten. Da werden mir Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Emotionen bewusst.Dabei geht es selbstverständlich nicht darum, das alles zu bewerten und zu beurteilen, sondern darum, es schlicht wahrzunehmen und Übersicht zu erhalten. Da mag großes Chaos sein, Verunsicherung. Vielleicht Wut, Ärger jedweder andere Ausdruck von Emotion.In diesem Moment des Innehaltens komme ich zu mir selbst zurück. Ich bin nicht mehr mit dem ablaufenden Prozess identifiziert, sondern nehme die Beobachterperspektive ein.Beim Innehalten werde ich mir meiner Lebendigkeit und Lebenskraft bewusst.Es… Innehalten und neu ausrichten weiterlesen
Was andere denken, sagen oder tun, kann ich nicht beeinflussen und das ist auch gut so. Ansonsten könnte ich schlimmstenfalls den Diktator in mir wecken.Ich kann aber meine eigenen Gedanken, meine Rede und mein Handeln prüfen. Das kann schon mal wehtun, weil mir etwa die Hälfte von dem, was mich ausmacht, nicht gefällt und genau diese blöde Hälfte erkenne ich dann auch noch zielsicher in anderen. Wer hätte das gedacht?Kein Wunder, wenn es Konflikte hagelt.Es fällt mir oft schwer, meine unangenehmen Anteile zu akzeptieren. Wenn es mir gelingt, fühlt es sich erleichtert an und die Türe zu meinen guten Anteilen… Innere Demokratie weiterlesen
Unsere Emotionen und unsere Reaktionen darauf schreiben das Schauspiel unseres Lebens… Nicht selten können manche Auftritte auf der Bühne unseres Lebens dramatisch werden, wenn Emotionen mit uns durchgehen und uns Wut, Ärger, Eifersucht, Begierden oder Neid die Suppe versalzen.Wenn das passiert, fragen wir uns, in welchem Narrenstück wir da manchmal teilnehmen und ob wir uns nicht vielleicht auch eine bessere Rolle auswählen können? Ja, wir können! Allerdings reicht nicht das alleinige Wollen, bei dem man sagt: „Es wäre ja nicht schlecht, wenn…“. Es braucht Willenskraft für eine klare und verbindliche Entscheidung etwas verändern zu wollen und es ist dann auch… Innere Muster erkennen und auflösen weiterlesen
Wenn ich mich während meiner Meditations-Übung auf meinen Atem zu konzentrieren versuche, passiert es sehr schnell, dass mein Geist damit beginnt zu kommentieren und zu beurteilen. Sehr oft ist einem das nicht lieb. Man will das Geschwätz abwehren, still machen. Diese Abwehr ist nichts Anderes, als eine weitere Komponente von Geschwätz, das der Geist mit sich führt. Es sind Gedankeninhalte des Nicht-Wollens, der Abneigung. Es ist Verurteilung. Tatsächlich ist es lediglich die erinnerte Wiederholung, wie ich gewöhnlich mit mir selbst und anderen Menschen im Alltag auf unheilsame Weise kommuniziere. Das muss mir in diesen Momenten bewusst werden. Es ist daher… Inneres Geschwätz weiterlesen
Intuitives Denken ist jedem Menschen möglich. Meditierende allerdings können diese Fähigkeit in besonderem Maße entwickeln. Gemeint ist mit intuitivem Denken die Fähigkeit, Einsichten über Zusammenhänge aus dem Bauch heraus zu erkennen und zu verstehen, ohne dass für diese Einsicht die notwendigen Fakten vorhanden sind. Diese Einsichten fallen gewissermaßen wie vom Himmel. Zu erklären ist das Phänomen mit der Eigenschaft des Gehirns, Simulationen der Umwelt zu erzeugen, die vor dem inneren Auge entstehen. In den Bereich des intuitiven Denkens fällt auch das Denken, das sich vor dem sprachlichen Denken gewöhnlich unbewusst abspielt. Das sprachliche Denken äußert sich schließlich in gedachten Worten.… Intuitives Denken weiterlesen
Klares Erkennen, wenn es um Meditation geht, muss genau erklärt und verstanden werden. Gewöhnlich bezeichne ich etwas als Erkanntes, wenn mein Verstand mit etwas konfrontiert wird, das er bereits kennt. Ich kann ein Ding, eine Person oder ein Ereignis intellektuell erkennen, weil ich schon zuvor einmal damit konfrontiert wurde. Es kommt aus der Erinnerung in mein Bewusstsein. Wenn es um eine meditative Erfahrung geht, in der ich etwas erkenne, dann entspricht es einem Gefühl. Es ist ein Erleben. Es ist kein intellektuelles Wissen, das als Erkennen aus der Erinnerung in meinem Bewusstsein eine Verunreinigung erzeugt. Meditatives Erkennen ist eine kristallklare… Klares Erkennen weiterlesen
Grundsätzlich ist Kontemplation von Meditation kaum zu unterscheiden. Beides ist eine geistige Hinwendung nach Innen. Unterschiede gibt es nur im Detail. In der Meditation öffne ich meinen Geist nach innen, nehme die Geistesformationen wahr, wie Gedanken, Gefühle und Emotionen und lasse sie vorüberziehen ohne mich darin zu verstricken.Im Laufe der Übung beruhigt sich mein Geist und die geistigen Formationen werden weniger, unscheinbarer und weniger konkret, bis sich eine „angrenzende Sammlung“ einstellt – wie Buddhisten den Zustand nennen, bei dem Gedanken nur schemenhafte und kaum wahrnehmbare Besucher im Hintergrund meines Geistes sind.Von hier aus sinkt mein Geist in Sphären, in denen… Kontemplation weiterlesen
Für mich selbst kommen gerade Jiddu’s Zitate wie punktgenaue Vorlagen daher, um mich zu einer Kontemplation für ein ganz bestimmtes Thema einzuladen. Seine Zitate sind ja nun schon ein paar Jahrzehnte alt und passen dennoch ohne Abstriche in unsere aktuelle Zeit. Das könnte einerseits bedeuten, dass er seiner Zeit weit voraus war. Es könnte aber auch bedeuten, dass sich das menschliche Denken und Leben über die Jahrzehnte nicht verändert hat. Ich denke beides ist zutreffend und damit Grund dafür, sich mit Inhalt und Bedeutung des Zitierten wirklich tief und umfassend auseinander zu setzen – eben auf die tiefe und umfassende… Kontemplation weiterlesen
Wenn ich mich durch Abwehr von Ablenkung auf meinen Atem zu konzentrieren versuche, um das Ziel der Stille zu erreichen, dann ist es anstrengende Kopfarbeit. Es gleicht einem ungeduldigen Kampf aus Begierde und Ablehnung. Es ist die Anspannung aus aggressivem Abwehren von unerwünschten Gedanken und begierigem Herbeisehnen von Stille. Einfach das Ziel der Stille vollkommen loszulassen und mich geduldig und liebevoll immer wieder an meinen Atem zu erinnern, beendet den Kampf, der mich von der Stille trennt.
Konzentration wird sehr oft in Zusammenhang mit Meditation erwähnt.Es besteht also eine Nähe zwischen beiden Geistesformationen, die man aber nicht verwechseln oder gar gleichsetzen darf. Was ist überhaupt Konzentration?Sie beschreibt die punktgenaue Fokussierung auf ein Objekt oder einen Prozess. Dabei werden umgebende Objekte oder Prozesse ausgeblendet.Ich muss mich sehr konzentrieren, wenn ich den Faden in die Öse einer Nadel einfädeln will. Was ist demgegenüber Meditation?Sie ist eine nach allen Seiten offene, nicht identifizierte, sondern bewertungsfrei und achtsam beobachtende innere Geisteshaltung.Man kann daher sagen, dass Meditation eine auf Konzentration folgende, vollkommene und entspannte Wachheit und Weite des Geistes ist. Meditation ist… Konzentration und Meditation weiterlesen
Mit Stille bezüglich der Meditationspraxis, ist das Beruhigen des Gedankenflusses und emotionaler Wallungen gemeint.Viele Menschen empfinden Stille als Langeweile und unter Umständen sogar als beängstigend, weil sie auf dem Weg in diese Stille mit unangenehmen Gefühlen konfrontiert werden, die zwar immer da sind, aber vom gewohnten und ablenkenden Gedankenfluss des Alltags verdeckt sind. Natürlich muss der Wille vorhanden sein die Entscheidung zu treffen, sich auf geeignete Weise der eigenen inneren Welt zu stellen, um schließlich in die Stille zu gelangen und dann das Gefühl der Langeweile als letztes Aufbäumen eines unruhigen Geistes zu erkennen, der aber nach und nach still… Kraftvolle Stille weiterlesen
In Krisenzeiten sind die Sinne, als nach außen gerichtete „Antennen“, ganz besonders auf äußere Einflüsse gerichtet. Zugang zur Innenwelt zu bekommen, fällt einem in diesen Zeiten dann eher schwer.Natürlich fühlt man sich generell eng und unwohl in bedrohlichen Situationen, aber die misslichen Empfindungen werden zusätzlich noch verstärkt, wenn man dazu neigt, sich gerade in Krisenzeiten in Horrorszenarien hinein zu phantasieren. Intuition, klares Denken und die leise Stimme des Herzens werden von belastenden Gedanken und äußeren, vor allem medialen, Einflüssen übertönt. Man fühlt sich gänzlich abgeschnitten von sich selbst und oft in Abwehr gegenüber seines Umfeldes. Wenn Gefahren auftauchen, übernimmt ein… Krisenzeiten weiterlesen
Sehr wirkungsvoll ist die Kombination aus Meditation und Bewegung.In unserer Zeit hatte der spirituelle Meister Osho Meditation und Bewegung in verschiedenen Techniken kombiniert. Eine davon ist die Kundalini-Meditation. Sie besteht aus vier aufeinander folgenden Phasen von jeweils 15 Minuten, wobei die ersten beiden Phasen aktiv und bewegt sind und die beiden letzten Phasen in Stille erfolgen. Alle Phasen, bis auf die letzte Ruhephase, sind von Musik begleitet.Durch diesen Aufbau schlägt die Kundalini-Meditation im Verlauf der Phasen eine Brücke von achtsamer körperlicher Aktivität hin zu achtsamer Stille. Der Begriff Kundalini stammt aus der Mystik Indiens und bedeutet in etwa Schlangenkraft.Traditionell stellt… Kundalini-Meditation weiterlesen
Wer schon einmal einer Meditationsanleitung gefolgt ist, wird mit der Aufforderung Bekanntschaft gemacht haben, Gedanken und Anspannungen loszulassen. Selbstverständlich ist das Loslassen unerwünschter Gedanken und Anspannungen eine Bedingung, um Meditation sich ereignen zu lassen.Was diese Aufforderung auf den Plan ruft, ist nicht selten eine aktive Anstrengung gegen Gedanken und Anspannungen anzugehen. Es entwickelt sich eine Abwehrhaltung gegen das was man loswerden möchte. Man tauscht damit die einen Gedanken und Anspannungen gegen andere aus. Dass es so nicht gelingen kann, sollte verständlich sein. Welche innere Haltung ist wichtig? Meditation folgt auf eine innere Haltung annehmen und loslassen zu können.Das bedeutet, alles… Lass los! weiterlesen
Die Mode, von der hier die Rede sein soll, bezieht sich auf die omnipräsenten Aufforderungen, am Gendern teilzunehmen. Wenn ich die Hintergründe und Intentionen für die scheinbare Notwendigkeit des Genderns richtig verstanden habe, dann sollen alle zur Verfügung stehenden Geschlechter, also männlich, weiblich und divers in der Anrede ausdrücklich berücksichtigt werden. Rücksichtnahme ist eine feine Sache und gründet auf Respekt.Mit divers meint man nun weder eindeutig Mann oder eindeutig Frau, sondern vielleicht eine Kombination oder Mischung oder eine gänzliche Neuerschaffung von Geschlechtlichkeit. Dass es Zwitter gibt und auch schon immer gab und Menschen, die sich durch invasive Maßnahmen ihrer originären… Man darf auch mal eine Mode auslassen weiterlesen
…lernen in dieser Gesellschaft, sich selbst zu vermeiden.Die Symptome spüre ich auch bei den Anmeldungen zu den meisten meiner Meditations-Kurse. Nur sehr wenige Männer bringen den Mut auf, sich anzumelden, um an sich selbst zu arbeiten.
Wie kann ich so etwas sagen, wenn es doch viele Menschen gibt, die mit Meditation beginnen und nach kurzer Zeit wieder aufhören? Warum geben sie auf?Gewöhnlich erwarten wir mit jedem begonnenen Projekt ein erfolgreiches Ergebnis. Warum sollte das mit der Praxis der Meditation anders sein? Es ist etwas Anderes. Wenn ich mit Meditation nur deshalb beginne, weil ich ein ganz konkretes Ergebnis erwarte, bleibe ich notwendigerweise im Wechselspiel aus Erfolg und Niederlage gefangen. Trat das Ergebnis ein, war es Erfolg, wenn nicht, war es Niederlage.Richtig ist, dass die Nebeneffekte der Meditationspraxis zu erwartende heilsame Wirkungen haben. Stressabbau, innere Ruhe, Mitgefühl,… Meditation funktioniert immer! weiterlesen
Meditation ist praktizierte Achtsamkeit unter Verwendung einer Methode, um Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Wenn du zuhause oder in der Gruppe Meditations-Methoden praktizierst, bereitest du deinen Geist auf die Erfahrung von Meditation vor. Das bedeutet nicht, dass das perfekte Beherrschen der Methode bereits die Meditation sei. Es ist dann zunächst nur das Beherrschen einer Methode. Die Meditation kann sich ereignen, sobald du mit der Methode deinen Geist beruhigt hast, der Geist klar, wach und auf den Moment konzentriert ist und du die Methode loslassen kannst. Das geschieht nach einiger Zeit konsequenter Übung. Soweit kann das für die Übungen zuhause… Meditation in den Alltag integrieren weiterlesen
Oft wird über die segensreichen Wirkungen der Meditation gesprochen und geschrieben.Natürlich gibt es diese Wirkungen, die mit Entspannung, innerer Ruhe und innerem Frieden einhergehen und für die Gesundheit von Körper und Geist förderlich sind oder letztendlich gar in spirituellem Erwachen, in der Erfahrung von Gott oder Nirvana gipfeln. Von Gipfelerfahrungen reden wir jetzt nicht. Es geht hier ganz bodenständig um die Schulung des Geistes (Bhavana), der gewöhnlich umtriebig und undiszipliniert mit wechselnden Gedanken umherwandert und damit alles Andere tut, als seine Tiefgründigkeit, Ganzheitlichkeit und Weisheit zu entdecken. Deshalb ist die Innere Entwicklung durch Meditation so entscheidend. Ein ungeschulter Geist ist… Meditation ist Arbeit an mir selbst weiterlesen
Jeder, der sich irgendwann einmal mit Meditation beschäftigt hat, wird wissen, dass die Konzentration auf den Atem und der Erfolg der Meditation eng miteinander in Verbindung zu stehen scheinen. Warum könnte das so sein? Zunächst einmal ist Atmen ein physiologischer Vorgang, den unser Körper für uns ausführt, ohne dass wir uns darum kümmern müssen. Das heißt, wir können uns in diesen natürlichen und selbständig ablaufenden Vorgang konzentriert beobachtend hinein entspannen und damit die Erfahrung von Meditation in der Folge möglich werden lassen. Ähnlich ist es mit dem Gehen oder jeder anderen Tätigkeit, die unser Körper gewohnheitsmäßig vollkommen integriert hat, ohne… Meditation und Atem weiterlesen
Menschen hatten bereits vor Tausenden von Jahren Meditation entdeckt, um einerseits den verborgenen Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen und andererseits, um die Verstrickungen aufzulösen, die zum Leiden führen.Daraus sind viele Lehren, Empfehlungen und Anweisungen entstanden, in denen auch die methodische Praxis der Meditation ihren festen Platz gefunden hat. Die konsequente Praxis führt bekanntlich zu einem gleichmütigeren Umgang mit den Herausforderungen des Lebens und in dem Begriff Gleichmut steckt das Wort „Mut“, was darauf hinweist, dass es Mut erfordert, sich den Dingen zu stellen, ohne die Ruhe zu verlieren oder in schwierigen Situationen in einen Konflikt zu flüchten.… Meditation und Gesellschaft weiterlesen
Meditation zu erlernen und zu verstehen, vergleiche ich gerne mit dem Erlernen eines Drahtseilaktes. Am Anfang empfindet man beides als sehr schwer und für beides müssen grundlegende Voraussetzungen erfüllt werden. Mit die wichtigsten Voraussetzungen sind der Wille zu üben und der Entschluss nicht aufzugeben. Meditation erfordert diese beiden Voraussetzungen besonders. Ob ich ein Meditierer bin oder ein Drahtseilkünstler, ich brauche den Willen zum Üben und ich muss fest entschlossen sein, trotz vieler Fehlschläge nicht aufzugeben. Ich zeige dir deinen Weg zur Erfahrung von Meditation. Aktuelle Termine Sowohl Ruhe im Geist, als auch Balance auf einem dünnen Seil, sind Fähigkeiten, die… Meditation verstehen weiterlesen
Die unglaubliche Wirksamkeit von Entschlossenheit Bildquelle: Zac Durant, lizenzfreie Bilder auf Unsplash.com Als ich meinen tibetischen Meditationslehrer das erste Mal traf, konnte ich hinter seinem herzlichen Lächeln noch nicht die wohlwollende Strenge erkennen, die uns Adepten in den Kursen später zuteil wurde. Er forderte uns, ließ uns unsere Grenzen spüren, wenn wir über das gewohnte Maß hinaus lange in Meditationshaltung verharren sollten.Ich hörte meinen Geist innerlich lautstark Widerstand schreien und spürte die brennenden Beschwerden meines Körpers. Nein, es war nicht seine Absicht uns zu quälen. Ganz im Gegenteil wollte er uns die Chance geben, einen inneren Sprung in noch unbekanntes… Meditation, Yoga & Co in Krisenzeiten weiterlesen
Meditation wirkt nach! Selbst wenn du über mehrere Tage nicht geübt hast, wirst du in vielen alltäglichen Situationen ein erhöhtes Level an Bewusstheit und Klarheit für das spüren, was in dir und um dich herum geschieht. Und tatsächlich ist es sogar so, dass Meditations-Pausen der eigenen Entwicklung eher zugute kommen. Jeden Tag über längere Zeit und vielleicht noch mit Ehrgeiz und Zielstrebigkeit zu üben, bringt ab einem bestimmten Punkt nicht mehr Fortschritt. Es ist wie mit einer gesättigten Salzlösung Wasser kann nur eine bestimmte Menge Salz lösen. Gibt man mehr Salz hinzu, setzt es sich als Bodensatz ab . Das… Meditations-Pausen weiterlesen
„Irgendwann in diesem Prozess (der Meditation) sehen Sie sich mit der plötzlichen und schockierenden Einsicht konfrontiert, dass Sie total verrückt sind. Ihr Geist ist ein kreischendes, stammelndes Tollhaus auf Rädern, das führerlos einen Abhang hinunter poltert, hoffnungslos und völlig außer Kontrolle. Das ist kein Problem. Sie sind jetzt nicht verrückter, als Sie es gestern waren. Sie waren es schon immer – es ist Ihnen nur nicht aufgefallen.“ Henepola Gunaratana ist ein 1927 in Sri Lanka geborener Mönch der buddhistischen Theravada-Tradition. Er lebt seit 1968 in USA.
Aktive Methoden Aktive Methoden umfassen Praktiken, die vor allem durch körperliche Bewegung ausgeführt werden. Dazu zählen Tanzmeditationen, meditative Gehübungen sowie achtsame Handlungen im Alltag.– Nadabrahma–Kundalini– Awareness-Walk Stille Methoden Stille Methoden verzichten bewusst auf körperliche Bewegung und minimieren äußere Reize, um Ablenkungen zu vermeiden.– Ruhe- und Einsichtsmeditation– Stück-für-Stück-Meditation Vergleich aktiver und stiller Methoden Eines muss von vornherein klar sein, Methoden sind niemals die Meditation selbst! Sie sind lediglich hilfreiche Werkzeuge, um den Zugang zur Meditation zu ermöglichen. Selbst wenn ich eine Methode perfekt beherrsche, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ich tatsächlich meditiere. Es könnte sein, dass ich nur eine erlernte Technik… Methoden und ihre Wirksamkeit weiterlesen
Im Buddhismus werden 4 Herzensqualitäten beschrieben: Diese 4 Aspekte bilden die Basis für einen freundlichen Umgang mit uns selbst und allen Lebewesen und sind damit ein traditioneller Weg zur Herzöffnung mit Meditation. Die 4 Brahmaviharas Die 4 Brahmaviharas können sinngemäß mit Die 4 göttlichen Verweilzustände übersetzt werden und gehören zu den wichtigsten Aspekten der buddhistischen Lehre.Metta, mit Meditation das Herz öffnen, ist der erstgenannte der 4 Aspekte und Thema dieses Artikels. Die 3 weiteren Aspekte seien der Vollständigkeit halber erwähnt. Das Metta-Prinzip Metta wird gewöhnlich mit Liebende Güte übersetzt. Klarer für das Verständnis erscheint mir die Übersetzung mit Bedingungslose Liebe… Metta weiterlesen
Diesen Beitrag als MP3 anhören Im Buddhismus wird empfohlen, sich mit Vergänglichkeit und auch mit dem eigenen Tod kontemplativ zu befassen. Das bedeutet, die absolute Gewissheit des irgendwann eintretenden körperlichen Todes umfassend zu akzeptieren und sich intuitiv damit zu befassen. In tiefer Meditation, in denen man die sognannten Arupa Jhanas, also die „nicht körperlichen“ Vertiefungsstufen erlebt, erfährt man einen Zustand, der dem körperlichen Tod entsprechen könnte. In diesen Momenten entspricht es einer körperlosen Erfahrung ohne jegliches Zeitgefühl. Das bedeutet, Zeit ist direkt mit Körperlichkeit verbunden. Gleichzeitig ist es ein unvergleichliches Empfinden der Befreiung und Weite. Das wiederum bedeutet, dass Körperlichkeit… Mit Meditation reines Bewusstsein üben weiterlesen