Vier Grundlagen der Achtsamkeit

Die vier Grundlagen oder Arten der Achtsamkeit sind aus dem Buddhismus bekannt.
Ob solch eine Auflistung und Darstellung auch woanders zu finden ist, weiß ich nicht. Diese eine soll aber ausreichen.

Achtsamkeit auf

Körper (Kayanupassana)
Allgemeines Körperempfinden, Schmerz, Wohlgefühl.
Gefühl und Emotion (Vedananupassana)
Das momentane Gefühl in dieser Situation, vorherrschende Emotionen.
Die zugrunde liegende Stimmung (Cittanupassana)
Die grundsätzliche, subtile Stimmung.
Gedanken (Dhammanupassana)
Innere Bilder, Überzeugungen, Ansichten und Meinungen.

Ganz klassisch wird Achtsamkeit mit der Konzentration auf die Bewegung des Atems geübt, wodurch sich alle geistigen Bewegungen beruhigen können.
Das ist eine gewollt einfache und wirkungsvolle Methode, welche die Achtsamkeit auf den Körper fokussiert. Die anderen Bereiche werden eher nur tangiert.

Die genannten „geistigen Bewegungen“, wie Körpergefühl, Emotionen, Gemütsstimmung und Gedanken, sind natürlich immer vorhanden. Bei der Methode der Atembetrachtung lerne ich weniger über sie, weil ich immer wieder zurück auf den Atem fokussiere. Auch werden sie nicht alle gleichermaßen und gleichzeitig bewusst wahrgenommen, sondern sie wirken oft aus dem Hintergrund, aber sie wirken! Mal ist das Eine präsenter, mal das Andere.
Wenn solch eine Bewegung im Tagesbewusstsein auftaucht, wird sie gewohnheitsmäßig bewertet, beurteilt und kommentiert. Der innere Zensor findet es dann gut, schlecht oder neutral was sich da zeigt und der Geist fragmentiert sich grob formuliert in „Ich“ und „das Andere“, wobei das „Andere“ dem entspricht was gerade auftaucht und bewertet wird.

Tatsächlich existieren „Ich“ und „das Andere“ als selbständige Formen nicht. Es sind Vorstellungen. Die verschiedenen geistigen Bewegungen, die in den vier Grundlagen der Achtsamkeit definiert werden, sind im Grunde nur eine einzige Geistesbewegung, die sich in unterschiedlicher „Schwingung“ darstellt. Es sei beispielhaft bildlich beschrieben als die selbe Form in veränderlicher Farbe oder die veränderliche Tonlage der selben Stimme.

Die vier Arten der Achtsamkeit kennen lernen

Da ist eine einfache meditative Methode, um die vier Arten der Achtsamkeit durch genaues Betrachten der vier Bereiche besser kennen zu lernen!

Ich veranschlage grundsätzlich eine gewisse Zeitspanne für meine Übung!
Vielleicht 30 Minuten, in denen ich – am besten in Meditationshaltung – nur für mich da bin.

Ich bin wach, offen und aufmerksam für mich selbst. Ich komme gewissermaßen zu Besuch zu mir selbst.

Ich rufe mir in Erinnerung, alles was in mir auftaucht, liebevoll und bewertungsfrei anzunehmen und im Geiste zu umarmen, eben so, wie eine liebende Mutter ihr Kind behandelt. Was in mir auftaucht, sind „meine Kinder“. Um es anschaulich zu machen, stelle ich mir vor, dass die vier Bereiche Familienmitglieder sind, die in vier Zimmern der selben Wohnung zusammen leben.

Ablauf

Zunächst „checke“ ich bei mir selbst ein, indem ich für ein paar Minuten aufmerksam meinen Atem begleite.

Dann wandere ich in meiner Wahrnehmung von Kopf bis Fuß durch meinen Körper und werde mir bewusst, wie er sich anfühlt.

Ich wechsele dann auf die Ebene von Gefühl und Emotion und stelle fest, welche vorherrschende Emotion oder welches Gefühl in diesem Moment präsent ist.

Als nächstes versuche ich aufmerksam wahrzunehmen, welche Grundstimmung zur Zeit in mir vorhanden ist. Das kann sehr subtil sein und wird sich vielleicht im ersten Moment nicht gleich zeigen. Das macht aber nichts.

Die wohl am einfachsten wahrzunehmende Ebene ist die der Gedanken, Bilder, Überzeugungen und Meinungen. Ich beobachte einfach entspannt, welche Gedanken und Bilder auftauchen. Es ist wie das Betrachten eines Films, ohne zu kommentieren.

Mit der zweiten Runde beginne ich wieder auf der Körperebene bis zur gedanklichen Ebene und kann nun feststellen, was sich in meinem Empfinden verändert hat.
Die Veränderlichkeit und Vergänglichkeit ist ein entscheidender Punkt bei der gesamten Übung.

Nachdem ich mich mit meinen vier Ebenen vertraut gemacht habe, warte ich für einige Momente ab, welche Ebene mich am deutlichsten zu einem „Dialog“ einlädt. Gewöhnlich werden es Gedanken und Bilder sein, die sich zunächst in den Vordergrund bringen. Ich kann aber auch bei einer anderen Ebene „nachfragen“, wie sie sich fühlt und meine Achtsamkeit dorthin verlagern.

Sehr wichtig in den Dialogen mit mir selbst ist ein liebevoller und freundlicher Umgang und aufmerksames „Zuhören“ und dann natürlich immer wieder die Wahrnehmung der Veränderungen.

Zum Schluss bedanke ich mich bei mir selbst und versuche eine Gesamtsicht darauf entstehen zu lassen, wie es sich nun nach dieser Übung in mir anfühlt.


Herz- und Herzchakra-Meditation

Die Herz- und Herzchakra-Meditation bewirkt eine Reinigung der Gefühle, Emotionen und Gedanken.

Bild: Jamie Street, lizenzfreie Bilder auf unsplash.com


Sitze in Meditationshaltung. Die Augen sind geschlossen.Zunächst mache ein paar tiefe Atemzüge und entspanne nacheinander alle Bereiche deines Körpers. Nimm dir ein wenig Zeit dafür. Spüre deinen Körper und danke ihm für das, was er für dich tut. Er ist bemüht, alles Erdenkliche für dich zu tun. Er ist dein engster Freund.
Nimm deine Gedanken als energetische Formen wahr, die von Zeit zu Zeit auftauchen, wie die Wolken am Himmel und lasse sie vorüberziehen. Schaue ihnen nicht nach. Lasse sie in Frieden gehen.“In Frieden gehen lassen“ bedeutet, kein Urteil und keine Bewertung abzugeben und es bedeutet, sich nicht auf einen Kampf einzulassen.
Nun lege deine Handflächen auf den Boden. Von deinen Handflächen und deiner Sitzfläche ausgehend, lasse Wurzeln in die Erde wachsen. Verankere sie fest mit der Erde und lasse sie sich ausbreiten. Die Erde ist deine Heimat und dein Rückzugsort. Von ihr bekommst du alles, was du brauchst. Die Erde ist deine Mutter. Von ihr kommst du und zu ihr gehst du zurück. Ihr seid fest miteinander verbunden.
Von oben fließt weißes und wärmendes Licht in dich hinein und füllt dich vollständig aus. Atme das Licht in dein Herz ein, das nach und nach immer heller zu leuchten beginnt. Lass dir Zeit damit, dieses Leuchten zu empfinden.Spüre, wie sich dein Herz zu öffnen beginnt wie eine Lotosblüte. Spüre die Freude deines Herzens über die Kraft, die du ihm gibst.
Mit dem Ausatmen beginnst du Ängste, Sorgen und andere belastende Gedanken und Gefühle auszuatmen. Du atmest sie über alle Poren deines Körpers aus. Mit dem Einatem atmest du Licht und Kraft ein.
Vielleicht kommen jetzt alte Gedanken und Gefühle hoch. Lasse diese Gedanken und Gefühle zu und atme weiterhin Licht in sie hinein. Dies ist deine annehmende Umarmung für diese Gedanken und Gefühle, die vielleicht lange abgelehnt wurden.
Mit der Öffnung deines Herzens hat sich auch dein Herzchakra in deiner Brustmitte geöffnet. Halte nun deine zu dir hin geöffneten Hände in etwas Abstand zu deiner Brustmitte und spüre dein Herzchakra. Lasse dir einen Moment Zeit, dies zu empfinden.Anschließend streiche in etwas Abstand zu deinem Körper über deine Aura, um die Lücken zu schließen.

Nutzen und Wirkung des Awareness-Walk

Awareness-Walk ist eine intensive Achtsamkeits-Übung als Teil der Geistesschulung.

Awareness-Walk ist keine „Trockenübung“, wie die methodische Atembetrachtung auf dem Meditationskissen, sondern dient der Integration von Achtsamkeit, Dankbarkeit, Mitgefühl und innerem Frieden in die Alltagspraxis. Man kann Awareness-Walk also als praktisch angewandte Meditation bezeichnen.

Die Resultate der Ruhe und der Einsicht in uns selbst, die wir beim geduldigen Üben auf dem Meditationskissen ernten, können wir beim Awareness-Walk ganz direkt in die Praxis umsetzen.

Die Variante des Awareness-Walk, die ich anleite, ist in 4 aufeinander aufbauende Phasen unterteilt, die Aspekte der aus dem Theravada-Buddhismus bekannten Stück-für-Stück-Methode und der Liebende-Güte-Meditation als praktische Anwendung enthalten.

Das bedeutet, dass Körperbewusstsein und Mitgefühl geübt und entwickelt werden.
Insbesondere was das Mitgefühl anbelangt, vermindern wir ganz entscheidend unsere Selbstbezogenheit und unser Gefühl des Abgetrenntseins durch eine mitfühlende innere Haltung und durch die betont achtsame Weise unserer Bewegungen und wir entwickeln dadurch eine herzliche Verbindung zu unserer Umgebung, wie auch zu uns selbst.

Hier findest Du eine Beschreibung des Ablaufs für den Awareness-Walk.

Der Weg zum inneren Raum der Meditation

In diesem Beitrag möchte ich mich in der Hauptsache zwei Fragen widmen:
Welche Bedingungen muss ich erfüllen, um den inneren Raum der Meditation betreten zu können?
Und welche Bedeutung hat Meditation für meinen eigenen, inneren Frieden und für den sogenannten äußeren Frieden in meiner Umgebung?


Bevor man mit Meditation beginnt, sollte man sich allerdings fragen, warum man überhaupt damit beginnen möchte?

Jonathan Cosens, lizenzfreie Bilder auf unsplash.com

Meditation ist eine Expedition nach innen! Dazu muss man bereit und entschlossen sein. Was wir auf dem weitgehend unbekannten Terrain unseres Innenlebens des Geistes finden, wird nicht immer angenehm sein, aber es ist letztendlich eine große Chance, mehr Glück, Zufriedenheit, Liebe und Gelassenheit in sich selbst zu entwickeln.
Wir lernen uns von Grund auf neu kennen und lernen, in den vielen Situationen unseres Lebens, unnötiges Leid zu vermindern oder gar ganz zu vermeiden.

Aber was ist Meditation überhaupt?
Meditation ist zunächst einmal ein Prozess bewusst herbei geführter körperlicher und vor allem geistiger Entspannung.

Die erste zu erfüllende Bedingung:
Nur wenn ich entspannt bin, kann ich loslassen, mich hingeben, mich mir selbst öffnen.
Nur wenn ich entspannt bin, habe ich die Möglichkeit, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Meditation ist gekennzeichnet durch eine offene, akzeptierende, innere Haltung und eine klare Sicht auf das, was gerade in mir und um mich herum geschieht.

Wenn man sich diese Definition vor Augen führt, kann vor dem inneren Auge das Bild eines entspannt offenen und neugierigen Beobachters entstehen. Die Stille im Auge eines Orkans könnte dafür eine passende Metapher sein. Um die Erfahrung von Meditation zu verbildlichen, stelle ich mir auch gerne vor, auf einer Parkbank zu sitzen und meine Sinneseindrücke wahrzunehmen, ohne mich benennend und bewertend damit zu beschäftigen. Sie kommen und sie gehen ohne meine Interaktion. Ich ruhe in mir selbst.
Die entspannte Haltung sollte aber nicht mit Passivität verwechselt werden. Auch im Prozess der Meditation, nehme ich am Leben und an der Gestaltung meiner Umstände und der Umstände in meiner Umgebung teil. Der Unterschied zwischen meditativer Haltung und nicht meditativer Haltung besteht darin, dass ich im meditativen Prozess aus einer tieferen und klareren Geisteshaltung heraus agiere, ohne spontan und gewohnheitsmäßig ablehnend, anhaftend oder bewertend zu reagieren.

Wie kann ich nun in den Prozess der Meditation hinein finden?
Ich habe Entspannung und Loslassen erwähnt. Sie sind unbedingte Voraussetzungen auf dem Weg zur Meditation. Und ich habe erwähnt, dass meine entspannte Haltung keine Passivität ist.
Wenn ich Körper und Geist entspanne, werde ich dabei nicht schläfrig, sondern ich begebe mich in eine innere Haltung der Offenheit und Akzeptanz mir selbst gegenüber. Dabei lausche ich genau auf das, was geschieht. Das nennt man Achtsamkeit.

Achtsamkeit ist die zweite zu erfüllende Bedingung.
Wir können nun sagen, dass der Entschluss mich zu entspannen und der Entschluss dabei achtsam zu bleiben, unbedingte Voraussetzungen sind, um Meditation überhaupt gelingen zu lassen.
Wer sich zur Meditation setzt und sich zur Entspannung von Körper und Geist entschließt und dabei seine Achtsamkeit nach innen wendet, wird unweigerlich feststellen, dass sein Geist nicht unbedingt dazu bereit ist einfach zu lauschen. Der Geist ist gewohnt beschäftigt zu sein.

Auf unserer inneren Bildfläche tauchen Gedanken auf, Gefühle und Emotionen und auch unser Körper meldet sich mit Empfindungen.
Es geschieht also sehr schnell, dass sich unser Geist in Gedanken verstrickt, sich mit aufkommenden Gefühlen und Emotionen beschäftigt und in Konflikt mit Körperempfindungen gerät. Wir finden uns auf der Ebene von Hindernissen wieder, die aus Ablehnung, Begehrlichkeit, manchmal Trägheit, ganz sicher aber aus Ablenkbarkeit und Unruhe und aus Zweifel bestehen. Die Hindernisse können in der Form von Langeweile auftauchen, oder mit der Idee, dass ich mir jetzt lieber woanders die Zeit vertreiben könnte. Es kann sein, dass mir verrückte Gedanken durch den Kopf gehen, die mich ablenken oder ich kann ins Grübeln darüber verfallen, ob das, was ich hier mache, überhaupt Sinn macht. Es sollte nicht wundern, denn diese 5 genannten Hindernisse haben alle Menschen. Sie sind uns angeboren.

Was kann ich tun, wenn ich nun schon einmal bereit bin, mich auf das Abenteuer der Meditation einzulassen, mir aber Hindernisse dabei begegnen? Die Bedingungen der Entspannung und der Achtsamkeit haben wir kennen gelernt.

Die dritte Bedingung ist die Verwendung einer Methode.
In der stillen Sitzmeditation, die im Buddhismus traditionell geübt wird, nutzt man die Methode der Atembetrachtung.Unser vegetatives Nervensystem sorgt dafür, dass ich meinem Ausatem und Einatem ganz entspannt und achtsam folgen kann, ohne dass ich darüber nachdenken muss.
Die Methode besteht in diesem Fall also darin, dem Prozess des Atems zu folgen und die Achtsamkeit auf den Atem als Anker, zu dem ich immer wieder zurückkehren kann, für meinen Geist zu verwenden. Wenn ich achtsam bin, kann ich die genannten Hindernisse erkennen, sobald sie auftauchen. Dafür sorgt meine Achtsamkeit.
Selbstverständlich gibt es noch eine sehr große Anzahl anderer Methoden. Letztlich kommt es aber nicht darauf an, welche Methode man wählt. Die Wahl der Methode richtet sich nach den persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten. Ganz klar sollte allerdings verstanden werden, dass ohne eine Methode aus der Meditation nichts wird.

Le Minh Phuong, lizenzfreie Bilder auf unsplash.com


Die vierte Bedingung, die zu erfüllen ist, ist der Entschluss, mich nicht für das Aufkommen von Hindernissen zu tadeln, sie nicht zu bewerten oder zu verurteilen, sondern sie entspannt einfach kurz wahrzunehmen, sie für diesen Moment als existent zu akzeptieren und mich dazu zu entschließen, zu meiner Methode der Atembetrachtung zurückzukehren.

Die fünfte Bedingung ist Geduld. Ich muss Geduld für mich selbst aufbringen, denn mein Geist ist zwar lernfähig und auch willig, aber er muss mit Konsequenz und Geduld dazu gebracht werden, bei der Atembetrachtung zu bleiben und nicht mit den Hindernissen im Gepäck auf Wanderschaft zu gehen.Geduld aufzubringen, dürfte für viele Menschen die schwierigste zu erfüllende Bedingung sein. Viele Menschen sind zwar motiviert, Meditation zu erlernen, scheitern aber sehr bald, weil ihnen die nötige Geduld fehlt. Ich vergleiche das Üben der Meditation gerne mit einem Akrobaten, der den Balanceakt auf einem dünnen Seil übt. Wie oft wird er von Neuem anfangen müssen, bis die ersten Schritte gelingen? Es braucht geduldige Übung.
Wir haben also 5 Bedingungen zu erfüllen. Den Entschluss mich zu entspannen und loszulassen, die wache und entspannte Achtsamkeit, die Verwendung einer Methode, das gleichmütige Erkennen und Annehmen von Schwierigkeiten und das Aufbringen von Geduld.Ganz am Anfang steht, wie erwähnt, die selbstehrliche Prüfung, ob man bereit und entschlossen ist, eine Reise nach innen anzutreten.

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Mit der zweiten Frage, die der Bedeutung von Meditation für inneren und äußeren Frieden gilt, kommen wir zum Zweck von Meditation.
Zunächst einmal muss man wissen, dass Meditation nur in zwei Richtungen gehen kann. Die eine der beiden Richtungen ist die Ruhe, in Pali auch Samatha genannt, also das Beruhigen meines Geistes, sodass er, wie beschrieben, nicht mit meinen Hindernissen im Gepäck auf Wanderschaft geht. Die andere Richtung ist Einsicht in mich selbst. Diese Einsicht bedeutet erlebtes und erspürtes Erkennen dessen, was in diesem Moment geschieht. Diese Richtung wird in Pali Vipassana genannt. Samatha, die Ruhe,  ist ist das Mittel, um den Zweck der Einsicht in mich selbst, also Vipassana, zu erleben.
Vipassana ereignet sich in dem Moment, in dem ich aufkommende Hindernisse als solche klar erkenne und nicht verurteile. Die Ruhe erlaubt mir, nicht an den Hindernissen anzuhaften, sondern loszulassen und zu meiner Methode zurückzukehren.

Die genannten 5 Hindernisse  befinden sich auf oberster Ebene unseres Bewusstseins. Im Alltag haben wir andauernd mit ihnen zu tun. Mit zunehmender Übung gelangen wir in tiefere Ebenen unseres Bewusstseins. Wir erleben die Tiefe unseres Geistes.Je tiefer wir gelangen, desto klarer und transparenter wird uns, dass unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen Geistesformationen sind, die uns unablässig von der reinen Natur unseres Geistes wegführen. Es sind Phänomene, die wir mit der Wirklichkeit verwechseln. Mit zunehmender Übung gelingt es uns also, aus dem Konflikt mit unseren Hindernissen auszusteigen und ihnen ihre Macht über uns zu nehmen. Wir erkennen uns selbst und die Dinge ohne Konflikt und erleben inneren Frieden.
Innerer Frieden ist der einzige Frieden, den es gibt. Er ist die Vorbedingung dafür, dass sich äußerer Frieden einstellen kann.

Awareness-Walk, 10. Oktober 2021

Wenn dich die Welt da draußen während der vergangenen Monate zu sehr vereinnahmt hat und du dich fremd fühlst…

…dann ist es Zeit dafür, zu dir selbst zurück zu finden.

Was könnte vertrauter sein, als in dich hinein zu spüren, mit dir selbst Kontakt aufzunehmen und dich von der Natur begleiten zu lassen?

Meditative Bewegung unter freiem Himmel, abseits künstlicher Regeln und Zwänge, können dich für dich selbst öffnen und erkennen lassen, dass da eine kraftvolle Verbindung zwischen dir und der Welt vorhanden ist.

Du konzentrierst dich auf dein Herz, dein Zentrum, das dich für deine eigene Wahrheit öffnet.
Du beginnst Freundschaft mit dir selbst zu schließen, die dem inneren Frieden ganz nahe ist und diese Freundschaft, Liebe und diesen Frieden wirst du in allem wiederfinden, was dich umgibt.

Awareness-Walk ist eine sehr alte Methode, um die Verbindung zwischen dir und der Welt zu erneuern.

In vier aufeinander folgenden und aufeinander aufbauenden Phasen, findest du die Verbindung zu dir selbst wieder.
Es ist eine Erneuerung deiner Wahrnehmung von dir selbst und der natürlichen Umgebung, erfrischend, verbindend, mitfühlend und stärkend.

Alles was du dafür brauchst, bist du selbst, deine Offenheit und den Wetterbedingungen angepasste Kleidung.

Etwa eine Stunde werden wir gemeinsam auf einem gut begehbaren Rundweg unterwegs sein und uns wieder neu selbst entdecken können.

Treffpunkt ist der Parkplatz der Gutsschänke Bierhelderhof.

Sonntag, 10. Oktober 2021
Beginn um 11:00 Uhr
Ende um 12:30 Uhr

Adresse:
Bierhelderhofweg 1
69117 Heidelberg
Google-Maps -Koordinaten:
49.386856641847324, 8.703767082902866

Anmeldung per eMail an yeshi@papamojo.de

Meditationsmeister Henepola Gunaratana zu seinen Schülern…

„Irgendwann in diesem Prozess (der Meditation) sehen Sie sich mit der plötzlichen und schockierenden Einsicht konfrontiert, dass Sie total verrückt sind. Ihr Geist ist ein kreischendes, stammelndes Tollhaus auf Rädern, das führerlos einen Abhang hinunter poltert, hoffnungslos und völlig außer Kontrolle. Das ist kein Problem. Sie sind jetzt nicht verrückter, als Sie es gestern waren. Sie waren es schon immer – es ist Ihnen nur nicht aufgefallen.“

Henepola Gunaratana ist ein 1927 in Sri Lanka geborener Mönch der buddhistischen Theravada-Tradition. Er lebt seit 1968 in USA.

Frieden

Frieden wollen ja wahrscheinlich alle, oder?
Sicher sogar Rambo, der zufrieden ist, wenn er alle seine Widersacher bezwungen hat. Oder der Karrierist, der zufrieden ist, wenn er sich gegen alle anderen an die Spitze hoch gekämpft hat.

Leicht zu erkennen, dass es mit Bedingungen zu tun hat: „Erst wenn ich dies oder das erreicht habe, werde ich Frieden finden…“
Und wenn ich es erreicht habe, bleibt es dann für immer bei mir? Oder muss ich um den Erhalt kämpfen, mich sorgen und bangen? Fühlt sich nicht so friedlich an.

Bildquelle: Javardh, lizenzfreie Bilder auf Unsplash.com

Am Anfang ist da natürlich ein Wunsch, der erfüllt werden will und ein Bedürfnis, das befriedigt werden will. Und da sind Hindernisse, die überwunden werden müssen.

Sieht fast so aus, als ob Frieden nur durch Kampf entstehen kann und nur mit Zwang erhalten werden kann. Fühlt sich seltsam paradox an.

Könnte man z.B. den Buddha fragen, was Frieden ist und wie man ihn bewerkstelligen kann, dann würde er sagen, dass Frieden nur durch Wunschlosigkeit erreicht werden kann und dass Frieden ein Bewusstseinszustand ist, aber nicht eine Situation, die ich in der Welt vorfinden kann. Diese Frage wurde ihm sogar gestellt und er hatte sie genau so beantwortet.
Typisch weiser Erleuchteter. Nicht von dieser Welt, oder? Schließlich ist es doch vollkommen natürlich Wünsche zu haben und wo wären wir als Menschheit, wenn wir auf alle unsere Wünsche verzichtet hätten?

Was sind denn überhaupt Wünsche? Ist das die Idee, dass da etwas fehlt, was ich haben muss und auf der anderen Seite etwas ist, das weg muss? Wenn ich das Eine bekomme und und behalten kann und das Andere weg ist und weg bleibt, ist mein Wunsch erfüllt. Basta!
Niemand wird ernsthaft glauben, dass das so einfach ist. Der Alltag beweist, dass es nicht funktioniert.

Was aber dann? Wie komme ich nun zu dieser Wunschlosigkeit, die mir den Frieden verspricht?
Jeder wird wissen, dass Frieden mit einem selbst zu tun hat und nicht von äußeren Bedingungen abhängt und es könnte geradezu überflüssig sein, darüber zu schreiben. Warum aber kümmert man sich dann nicht darum, den Blick von den Bedingungen weg zu nehmen und sich sich auf diese Bewusstseinsebene zu begeben, auf der Frieden zu finden ist?

Ist nicht so populär an sich selbst zu arbeiten, schlechte Gewohnheiten vorzufinden, Hindernissen und Widerständen zu begegnen und in dieser Zeit auf kurzfristige Ablenkung zu verzichten.
Ja, es klingt sarkastisch und vielleicht kann man in meinen Formulierungen auch die Ironie dieser Welt finden.

Wer meine Blogs liest, wird wissen, dass die Meditationspraxis für mich einen enorm hohen Stellenwert hat. Wenn ich mich zur Meditation setze, habe ich den Wunsch, mich auf meine gewählte Methode konzentrieren zu können und dann Meditation erleben zu können. Beißt sich da nicht die Katze in den Schwanz? Meditation soll doch unter Anderem zum inneren Frieden führen und dann beginne ich mit einem Wunsch, der alles verhindert?
Wäre ich wunschlos und in innerem Frieden verwurzelt, müsste ich mich nicht zur Meditation setzen und üben. Ich bin entschlossen zu üben und meinen Geist mit der Erfahrung inneren Friedens bekannt zu machen. Das funktioniert nicht immer, aber eben doch öfter und in solchen Momenten bekommt das Wort Frieden eine ganz andere Bedeutung. Dieser Frieden hat kein Gegenteil mehr, wie der äußere Frieden, dessen Gegenteil der Konflikt ist oder gar der Krieg.
Das ist wohl so, weil die Erfahrung inneren Friedens nicht dualistisch und gedanklich ist. Darüber kann nicht diskutiert werden. Es ist eine Seinserfahrung, die nicht von Argumenten gestützt oder widerlegt werden kann. Erlebter Frieden ist innere Leere, die als innere Fülle erfahren wird. Er ist nicht dinglich und nicht körperlich. Er ist die innige Verbindung mit dem geistigen Herzen, in dem alles seinen Anfang nimmt, was später in der Welt zu finden sein wird.

Ja, im geistigen Herzen gibt es einen Wunsch. Es ist der sogenannte Herzenswunsch, der grundsätzlich mit reiner Liebe beschrieben werden kann. Der körperlich-materiellen Welt der Gegensätze und Gedanken, liegt dieser Wunsch als vollkommen formlose und tiefste Sehnsucht zugrunde und mein Verstand kann sich nicht anders helfen, als ihn mit Bedingungen zu verknüpfen. Daraus entsteht das Bestreben, sich diesen Wunsch mit den Dingen der Welt erfüllen zu wollen. Die Dinge sind veränderlich, flüchtig und letztendlich vergänglich. Das ist ihre natürliche Eigenschaft. Es ist also töricht, sein Herz daran zu hängen und seinen Herzenswunsch davon abhängig zu machen.

Es kann also nur darum gehen, diesen formlosen Herzenswunsch irgendwann zu erspüren und zu erleben. Ich kann ihn nicht erdenken oder herbei phantasieren oder ihn in Dinge hinein projizieren.

Es braucht Zeit, Mut, Durchhaltevermögen und Willenskraft, den Weg zum eigenen Herzen nach innen zu gehen. Mein Geist ist mir dabei behilflich. Wenn ich mich ihm anvertraue, wird er mich zur Erfahrung von Frieden führen. Es ist letztendlich seine wichtigste Aufgabe und meine letztendliche Bestimmung für mich als Mensch.

Selbstverständlich, nach der Meditation ist die Welt wieder diskursiv, mit Für und Wider, Krieg und Frieden. Was bleibt, ist die Erfahrung an einen Zustand, in dem keine Negativität möglich ist und was entsteht, ist das Loslassen von Argumenten, die draußen dem Frieden auf die Beine helfen sollen.
Da draußen ist nichts zu ändern. Gar nichts! Da draußen ist nur das Ergebnis meiner Gedanken zu finden.

Was ist Meditation? [4] Sprung ins Leere

Wenn du eine Meditationsmethode übst, bedeutet das nicht, dass du meditierst. Vielleicht befindest du dich auf dem Weg dorthin.
Die Methode ist ein Hilfsmittel, eine Krücke. Sie ist ein Transfer-Vehikel, das dich zur Meditation bringen kann. Möglicherweise wirst du das Vehikel nicht verlassen und dich weiter daran klammern.
Im besten Fall wirst du den Weg mit der Methode auf dich nehmen, um dann in die Meditation zu springen. Dann ist das Vehikel nicht mehr notwendig. Du kannst es komplett vergessen. Es bedarf eines Willensaktes, die Methode zu verlassen und zu springen. Du springst ins Leere! Du lässt los!

Bildquelle: Johnny McClung, lizenzfreie Bilder auf unsplash.com

Du gibst deine Sicherheiten auf, verlässt dich nicht mehr auf Absehbares.
Wenn du Angst hast, wirst du dich anklammern und die Meditation töten.
Wenn Du Annehmen und Loslassen für dich kultivieren kannst, bist du auf dem richtigen Weg des Vertrauens. Dann bist du wie ein Kind, das voller Vertrauen von seiner liebenden Mutter über die Straße geführt wird.
Wie ein Kind kannst du offen und neugierig sein. Das ist die beste Voraussetzung, um dich hingeben zu können.
Meditation ist Hingabe, Offenheit, Neugierde, Vertrauen und Abenteuerlust.
Meditation ist eine abenteuerliche Reise. Gefährlich kann sie nur für die Pläne und Vorstellungen sein, die dein Kopf geschmiedet hat.
Diese spirituelle Reise ist weitaus abenteuerlicher, als jede Reise, die du materiell übernimmst, denn alles was dir im Materiellen begegnet, wurde zuvor im Geist entwickelt.
Auf deiner spirituellen Reise reist du zur Wurzel aller Dinge und du selbst bist ein wesentlicher Teil davon.
In der Meditation wirst du viele Aspekte deines Geistes kennen lernen. Deine Gedanken, Gefühle und Emotionen sind nur ein ganz winziger Ausschnitt dessen, was dein Geist im Ganzen ist.
Letzten Endes ist dein Geist ein leerer Raum ohne Wände, in dem nur Liebe und Frieden vorhanden sind.
Meditation zeigt dir, was Liebe und Frieden tatsächlich ist.

Der Mönch am Brunnen

Eines Tages kamen zu einem alten Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für den du und deine Brüder stehen?“
Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt.

Bild: „Call Me Fred“, Unsplash.com


Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“
Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: „Wir sehen nichts!“
Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Besucher noch einmal auf: „Schaut in den Brunnen! Was sieht ihr jetzt?“
Die Leute blickten wieder hinunter. „Jetzt sehen wir uns selbst!“
„Ihr konntet nichts sehen, weil das Wasser unruhig war wie euer Leben. Nun aber ist es ruhig. Das ist es, was uns die Stille schenkt: man sieht sich selbst.“
Dann gebot der Mönch den Leuten, noch etwas zu warten. Schließlich forderte er sie auf: „Und nun: Schaut noch einmal in den Brunnen. Was seht ihr jetzt?“
Die Leute schauten hinunter. „Jetzt sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“
Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

Einstellung zur Meditation und Übungsweg

Als viel wichtiger als die vielen verschiedenen Methoden, die im Laufe der Zeit entstanden sind, empfinde ich die Einstellung zur Meditation und die klare Einstellung zum gesamten Übungsweg.

Ob aktive Methoden, die man vor allem bei Osho findet oder stille Methoden, die vor allem in der buddhistischen Tradition geübt werden – es sind nur Methoden und sie sind niemals die Meditation. Es sind lediglich Krücken, Hilfsmittel, die dabei helfen, die Erfahrung der Meditation in den Bereich des Möglichen zu bringen.

Im Grunde sind Methoden gar nicht notwendig. Meditation ist ein Geisteszustand oder vielmehr ein Prozess, in den unser Geist auch ohne Methoden finden kann. Aber Methoden sind nun mal sehr hilfreich und erleichtern den Übungsweg. Für viele dürfte es sogar ausgesprochen schwierig sein, ohne Methoden jemals Meditation zu erleben.

Also: Methoden sind, obwohl sie sehr hilfreich sind, sekundär. Schließlich kann man die Methoden im Laufe der Zeit wechseln. Sie sind austauschbar.

Primär wichtig sind die Einstellung zu Meditation und der klar strukturierte Übungsweg.
Was die Einstellung zur Meditation angeht, so ist zu beachten, dass es nicht ohne Geduld und Beharrlichkeit funktionieren wird!

Niemand lernt Meditation von heute auf morgen

Viele sind gewohnt, dass in unserer modernen Welt alles auf Knopfdruck und sofort passieren muss. Nicht bei der Meditation!
Unser Nervensystem, mit dem unser Geist kooperiert, ist wie ein Muskel. Auch der muss trainiert werden, wenn er wachsen soll.
Man kann auch das Beispiel eines Kindes nehmen, das nicht aus der Wiege aufsteht und sofort los läuft. Es wird erste Versuche machen und lange brauchen, bis die ersten Schritte möglich werden. Das schafft Motivation und Antrieb und die Schritte werden mit der Zeit immer sicherer.
Mit der Meditationspraxis ist es nicht anders.

Wenn wir stille Meditationsübungen machen und dabei den Atem als Meditationsobjekt nutzen, wird unser Geist am Anfang immer wieder ausbrechen und sich in Gedanken verlieren. Das ist vor allem am Anfang ganz natürlich. Das Einzige, was hilft, ist die Achtsamkeit immer wieder und wieder zum Atem zurück zu bringen.
Wer sehr ungeduldig ist, wird daran vielleicht verzweifeln und die Praxis aufgeben. Das ist nicht selten.

Willenskraft und Geduld sind gefragt!

Ohne den starken Willen bei der Übung zu bleiben und ohne Geduld mit sich selbst, ist Meditation komplett unmöglich. Wer die Willenskraft aufbringt und Geduld hat, wird Erfolge haben. Das ist das Einzige, was garantiert werden kann.
Dabei ist es vollkommen nutzlos, sich mit Methoden abzugeben, die nur unterhaltsam sind und den Geist munter beschäftigen. Auf diese Weise halten wir ihn in der gewohnten Ruhelosigkeit und Ablenkbarkeit, die wir eigentlich loswerden wollen.
Meditation ist kein Unterhaltungsprogramm. Es ist ernsthafte Geistesschulung.

Ebenso wichtig wie die richtige Einstellung, ist ein klar strukturierter Übungsweg. Unser Geist ist gewissermaßen ein Gewohnheitstier. Er ist lernfähig und willig, aber wir müssen ihm zeigen, was wir von ihm wollen. Das geht nur durch beharrliche und regelmäßige Übung.

Wenn wir regelmäßig üben, wird sich unser Geist immer schneller und bereitwilliger in die geübte Praxis einfinden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, die so unüberwindlich erschienen, werden immer seltener und haben kaum noch Gewicht. Am besten geht das, wenn wir regelmäßige feste Meditationszeiten haben, zu denen wir uns verpflichten. Sehr hilfreich ist es dabei, in der Gruppe zu meditieren. So können wir uns gegenseitig anspornen und bei der Stange halten.

Die Wirkung der regelmäßigen Meditationspraxis wird uns erstaunen

Was auf dem Meditationskissen geübt wird, bleibt nicht dort. Die Wirkung unserer Übungen verlassen den Meditationsraum und wir finden sie im Alltag wieder.
Es ist also nicht nur so, dass wir mit der Zeit immer besser und schneller in die Meditation finden, sondern wir können feststellen, dass wir mit einem gesammelten Geist im Alltag ruhiger, konzentrierter, bewusster und gleichmütiger werden. Wir können sogar feststellen, dass uns Emotionen, Sorgen und Ängste nicht mehr so schnell fortreißen. Wir ruhen in uns selbst.

Meditation ist eine Lebenseinstellung

Meditationskurse zu besuchen, ist sehr inspirierend und motivierend. Aber was nutzt es, wenn wir alle paar Jahre solch einen Kurs besuchen, aber in der Zeit dazwischen nur der ganz normale Alltag stattfindet?
Meditation wird nur reife Früchte tragen, wenn sie einen festen Platz in unserem Leben einnimmt.
Natürlich hat das mit Vertrauen zu tun, denn wir müssen darauf vertrauen, dass Meditation große Vorteile für unser Leben hat.

Selbstverständlich wird unser Vertrauen belohnt werden, wenn wir üben und nicht nachlassen! Wir werden uns in einem ganz neuen Lebensgefühl wiederfinden und dabei einen sehr viel besseren Umgang mit uns selbst und der Welt erleben.

Das Leben schenkt uns mit einem wunderbaren Geist die Chance auf erfüllte und glückliche Momente, aber wir müssen die Chance nutzen und uns dieses Leben mit Geduld und Willenskraft erarbeiten.