Für viele Menschen ist Meditation ein wertvoller Weg, um im eigenen Leben mehr körperliche und geistige Entspannung, innere Ruhe und Frieden zu finden. Sie fördert sowohl die psychische als auch die physische Gesundheit, stärkt das Immunsystem und erleichtert den Umgang mit belastenden Emotionen. Darüber hinaus ermöglicht sie, Freude und Liebe intensiver zu erleben und die Fähigkeit zu entwickeln, klarer zu denken und zu handeln. Durch die Praxis der Achtsamkeit werden impulsive Reaktionen, die meist unbewusst geschehen, bewusster wahrgenommen.

Zusammengefasst trägt regelmäßige Meditationspraxis zu einer besseren Lebensqualität und zu einem friedlicheren Umgang mit sich selbst und anderen bei. In schwierigen Lebenssituationen ermöglicht ein konstruktiver Umgang mit den eigenen Emotionen, Ängste sowie festgefahrene Urteile und Reaktionsmuster zu identifizieren und zu reduzieren, was in vielen Fällen deeskalierend wirkt.

Menschen, die meditieren, wirken oft entspannter, freundlicher und insgesamt positiver. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Meditation nicht nur angenehm ist. Sie klärt Denken, Fühlen, Handeln und Reagieren und fördert positive Eigenschaften wie Liebe und Mitgefühl. Gleichzeitig werden auch negative Anteile wie Neid, Missgunst und übersteigerter Stolz bewusster. Es wird gesagt, dass die eigenen „Dämonen“ während der Meditation wachgerufen werden.

Daher sollte man sich bewusst sein, dass Meditation ein Reinigungsprozess ist, der oft auch herausfordernd und schmerzhaft sein kann.

Im Leben sind Herausforderungen und Schmerz unvermeidlich, genau wie ruhige, entspannte Momente und Freude.

Um erfolgreich meditieren zu können, sind Willenskraft und Geduld erforderlich. Dies trifft sowohl auf die Meditation als auch auf alle anderen Fähigkeiten zu, die wir im Leben erlernen möchten.