Meditation verstehen

Meditation zu erlernen und zu verstehen, vergleiche ich gerne mit dem Erlernen eines Drahtseilaktes. Am Anfang empfindet man beides als sehr schwer und für beides müssen grundlegende Voraussetzungen erfüllt werden.

Mit die wichtigsten Voraussetzungen sind der Wille zu üben und der Entschluss nicht aufzugeben. Meditation erfordert diese beiden Voraussetzungen besonders.

Ob ich ein Meditierer bin oder ein Drahtseilkünstler, ich brauche den Willen zum Üben und ich muss fest entschlossen sein, trotz vieler Fehlschläge nicht aufzugeben.

Meditation durch Beharrlichkeit erlernen und verstehen.

Sowohl Ruhe im Geist, als auch Balance auf einem dünnen Seil, sind Fähigkeiten, die erlernt und geübt werden müssen. Einen anderen Weg zum Erfolg gibt es nicht, und dies ist wesentlich, um Meditation zu verstehen.

Den Geist durch konsequentes Üben zu beruhigen, indem ich Meditation erlerne und verstehe, entspricht der Fähigkeit eines Drahtseilkünstlers, einen einzigen Schritt auf dem Seil machen zu können. Sein Ziel ist aber, auf dem Seil von A nach B zu kommen, um am Ziel seinen Preis in Empfang nehmen zu können. Unser Ziel beim Meditieren ist, unseren Geist so weit zu schulen, dass wir vollkommen klar und innerlich frei und entspannt sein können. Den Geist zu beruhigen, ist dabei die Voraussetzung, um den Weg zur inneren Freiheit überhaupt gehen zu können. Für den Drahtseilkünstler ist seine Balance auf dem Seil die Voraussetzung.

Deine Bemühung Meditation zu erlernen und zu verstehen, wird Früchte tragen.

Wenn du konsequent übst und nicht aufgibst, wirst du sehr bald die ersten Früchte deiner Bemühungen spüren! Es wird Situationen geben, mit denen dir ein für alle Mal klar wird, dass Meditation wirkt! Aber hüte dich davor, solche bemerkenswerten Situationen des Wohlgefühls, der Entspannung und der neuen Sicht auf dich und die Dinge wiederholen oder festhalten zu wollen. Wenn unser Künstler auf dem Seil von seinen ersten Schritten auf dem Seil so überwältigt ist, wird er die Konzentration verlieren und vielleicht vom Seil stürzen. Wenn du zu sehr an deinen Erfolgen haftest, wirst du die Konzentration auf deinen Weg verlieren. Meditation erlernen und verstehen hilft, solche Momente zu kontrollieren.

Obwohl du Meditation überhaupt erst beginnst, um Resultate zu erleben, musst du darauf achten, Resultatdenken zu vermeiden. Es mag wie ein Paradox klingen, aber es ist wichtig zu verstehen.

Die Jagd nach Resultaten wird vom Begehren getrieben. Zwar ist Begehren, ebenso wie das Ablehnen, eine natürliche Eigenschaft, die wir von Geburt an mitbringen, aber es ist ein Hindernis auf dem Weg der Meditation. Deshalb wird im Zusammenhang mit Meditation so oft von “Wunschlosigkeit” gesprochen. Meditation erlernen und verstehen ist der Schlüssel dazu.

Wir Menschen sind in erster Linie für das Überleben konzipiert

Überleben in einer Welt, die oft gefährlich sein kann, ist ein evolutionäres Grundprinzip! Wir sind nicht dafür konzipiert, um glücklich zu sein. Das Glück müssen wir uns verdienen. Die Fähigkeit zum überleben und das noch schlafende Potential zu Einsicht und innerer Entwicklung, bekommen wir als Grundausstattung mit der Geburt geschenkt. Daher melden sich in vielen Situationen unseres Lebens immer wieder die beiden Tendenzen des Begehrens oder des Ablehnens und wir können in der Meditation lernen, wie wir mit angeborenen Automatismen bewusst umgehen, ohne von ihnen benutzt zu werden. Meditation erlernen und verstehen hilft uns, diese Automatismen zu erkennen.

Dass Begierde und Ablehnung vor allem in der Meditationsübung aufkommen, ist gar nicht schlimm. Es ist natürlich. Wichtig alleine ist, wie ich damit umgehe. Wenn ich mich darüber ärgere oder der Begierde oder der Ablehnung nachgebe, weiß ich, dass ich noch üben muss.

Richtig ist, aufkommende Begierde oder Ablehnung zu bemerken und loszulassen – ihr nicht nachzugeben, dann haben diese Tendenzen keine Macht über mich und ich bin schon einen Schritt weiter.

Einst kam der Schüler zum Meister und sagte: “Meister, ich habe jetzt alles losgelassen. Was soll ich jetzt tun?”. Darauf der Meister: “Lass es los!”.

Auf eine Leistung stolz zu sein, ist natürlich und es motiviert weiter zu machen. Aber Stolz kann in der Meditation auch zum Hindernis werden, weil wir dann nicht mehr auf unseren Weg, sondern auf ein Resultat konzentriert sind. Hier gilt das Gleiche, wie für Begierde und Ablehnung: Erkennen und loslassen! Immer wieder. Meditation erlernen und verstehen hilft dabei, diese Hindernisse zu überwinden.

Willst du Meditation erlernen und verstehen?
Schau nach Terminen, um dein Ziel zu verwirklichen!


Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar