Dyaden-Meditation

Eine Dyaden-Meditation ist eine paarbasierte Meditations-Methode.

Diese Form der Meditation geht auf Dr. Eric J. Pearl, den Begründer von Reconnective Healing zurück.

Im Verlauf der Dyade übernehmen die Teilnehmer im Zeitrahmen von etwa 5 Minuten abwechselnd die Rolle des bezeugenden Zuhörers oder des sprechenden Meditierers.

Dyaden-Meditation

Die Rolle des Zuhörers:

Der Zuhörer stellt seinem Gegenüber eine vorgegebene Frage und übernimmt die Rolle des empathisch zuhörenden Zeugen für das, was sein Gegenüber in Bezug auf die Frage mitteilt.

Die Aufgabe des Zuhörers ist lediglich, durch empathisch präsentes Zuhören den Raum zwischen beiden zu halten.

Die Rolle des Sprechers:

Der Sprecher ist aufgefordert, tief in sich hinein zu fühlen und mitzuteilen, was in ihm in Bezug auf die gestellte Frage an Gedanken, Gefühlen und Empfindungen in ihm auftaucht. Seine Mitteilung kann in Sätzen oder Stichworten geschehen. Wichtig allein ist, möglichst authentisch das zu beschreiben, was im aktuellen Moment in ihm geschieht.

Die Fragen:

Die gestellten Fragen zielen darauf ab, dem Sprechenden die Möglichkeit zu geben, tief in sich hinein zu fühlen und zu bekunden, was in diesem Moment in ihm auftaucht.
Für den Zuhörer ergibt sich die Möglichkeit, einfach empathisch und präsent zu sein.

Eine typische Frage kann folgende sein:
„Empfänglich sein für alles was ist, was erlebst du jetzt?“

Weitere typische Fragen für eine Dyaden-Meditation findest du hier.

Verlauf der Dyaden-Meditation:

Zuhörer und Sprecher tauschen im Verlauf von einigen Minuten mehrmals die Rollen, sodass jeder der beiden die Möglichkeit hat Zuhörer und Sprecher zu sein. Dadurch, dass mehrmals die Rollen getauscht werden, steigert sich die persönliche Erfahrung in Tiefe und Intensität.
Der Zeitrahmen der Rollen beschränkt sich jeweils auf etwa 5 Minuten, kann aber auch länger oder kürzer sein.