Energiekörper

Du kennst sicherlich die Vorstellung, dass wir nicht nur aus unserem physischen, materiellen Körper bestehen, sondern zusätzlich sechs weitere, feinstoffliche Körper haben. Diese Vorstellung stammt aus traditionellen Lehren.

Energiekörper und Chakren.

Obwohl ich diesen traditionellen Ansatz hier nicht weiter vertiefen möchte, kannst du vielleicht durch deine Erfahrungen in Meditation und Achtsamkeitsübungen einen Zugang zu diesen feinstofflichen Körpern finden.

Stelle dir meditative Momente vor, in denen du dich in völliger Ruhe und Klarheit befindest. In solchen Momenten trittst du in Kontakt mit deinem spirituellen Körper. In dieser tiefen, entspannten Beobachter-Haltung nimmst du das pure Sein wahr, frei von jeder Identifikation, was ein Gefühl von tiefem Wohlbefinden erzeugt.

Alle feinstofflichen Körper sind, ebenso wie der physische, eng miteinander verbunden und agieren in stetigem Austausch. Es gibt keine klaren Grenzen zwischen ihnen.

In der zuvor beschriebenen Beobachter-Haltung fallen dir jene Wahrnehmungen ins Auge, die versuchen, dich aus der Stille in den Lärm zu ziehen. Es ist, als würde während einer friedlichen Phase jemand an deiner Tür klopfen. In diesen Augenblicken tritt der ätherische Körper in den Vordergrund – er ist durchdrungen von Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen und eng mit der Vergangenheit verwoben. Er ist der Körper, in dem du im alltäglichen Leben die meiste Zeit verweilst.

Innerhalb dieser meditativen Phase erkennst du, dass das oft ängstliche, analytische Denken und Fühlen eine automatische Wahl ist. Gleichzeitig kannst du eine klare und unverfälschte Wahrnehmung deines wahren Selbst erfahren, wenn du dich dafür entscheidest. Es liegt an dir, worauf du deinen Fokus lenkst. Es braucht jedoch Übung, um diese Wahl überhaupt treffen zu können.

Durch konsequente Anwendung meditativer Praktiken wirst du zunehmend in der Lage sein, diese Wahl bewusst zu treffen.

Du brauchst dich nicht darauf zu trainieren, diese bewusste Wahl zu treffen. Die Entscheidung, immer bewusster, achtsamer und wacher zu werden, führt auch zur Fähigkeit die Wahl treffen zu können, was du sehen und erkennen willst, also deine feinstofflichen Körper unterscheiden zu können und zu wählen, welchem du folgen willst.


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